Spielberichte
HSG Schramberg/Sulgen - TV Gottmadingen 33:26 (16:12)
Schramberg gewinnt verdient mit 33-26 gegen die Gäste aus dem Hegau, welche das Ergebnis erstaunlich professionell und gelassen hinnehmen. Nicht ganz einverstanden zeigt man sich in Gottmadingen mit der anschließenden Berichterstattung aus dem Schwarzwald. Doch auch darüber wurde am Montag bereits wieder geschmunzelt.
In einem einzigen Punkt muss man den Schrambergern und Ihrem Spielbericht allerdings Recht geben. Ein Sieg für die Gäste des TVG war zumindest an diesem Abend nicht drin. Doch der designierte und selbsternannte künftige Vizemeister aus Schramberg ist definitiv mehr als schlagbar. Sollte die Verletzung des Regisseurs Fehrenbach nicht anderweitig kompensiert werden können, dürfte es sehr sehr eng werden für die SG mit Platz zwei und dem Recht auf Aufstiegsspiele. Da werden auch 11 Tore von Kollege Füchter nichts ändern. "Nun ist mir auch klar, wie die bisherigen Ergebnisse der Schramberger im Neuen Jahr zu Stande kommen. Wären wir nur komplett und fit gewesen. Das ist wirklich sehr schade und ärgerlich heute", resümierte Jens Reuschel nach einem weiteren ordentlichen Spiel seinerseits und erklärt weiter: "Taktisch ist das nicht berauschend gewesen. Hier müssten wir viel mehr ansetzen!"
Sebastian Schubert zeigte endlich auch wieder eine unbekümmerte Partie ohne Fehlwurf und bewies Mut in seinen Aktionen. Jedoch als zu harmlos erwies sich der stark geschwächte Rückraum an diesem Tag. Zahlreiche Experimente und Improvisierungen zwangen den TVG zu kreativen Handlungen auf dem Feld. Ohne Christian Mierzwa und Michael Huth angetreten, verpufften viele Aktionen an der gegnerischen Abwehr. Jürgen Schatz blieb ebenfalls zu Hause. Tobias Lutsch quälte sich trotz starker Schmerzen phasenweise sehr erfolgreich übers Parkett. Tat sich gesundheitlich jedoch keinen Gefallen. Dominik Bechthold hätte schon frühzeitig nicht mehr weiter spielen dürfen und auch er kämpfte tapfer weiter.
"Derart dezimiert und angeschlagen aufspielen zu müssen und dennoch nicht aufzugeben zeigt die gute Moral dieser Truppe. Erholt Euch über Fasnacht. Dann hauen wir gegen die Sportfreunde aus Freiburg wieder richtig in die Tasten", holte Edgar Schütz seine Männer nach dem Spiel wieder positiv ab.
In 14 Tagen sollte der Kader wieder komplett sein. Dann kann der TVG gegen die bis dato wohl stärkste Abwehr der Liga der Sportfreunde Freiburg zeigen, welche Qualität im gesamten Kader wirklich steckt. Freuen wir uns schon heute darauf. Goldbühl, Gottmadingen, 25.02.2012 um 19:00 Uhr.
Tor: Zimmermann (01.-30., 45.-60.), Hug (30.-45.)
Feld: Reuschel (7/3), Lutsch(6), Schubert(5), Kania(3), Bechthold (3), Löffler(), Kessler (1), Fahr(1)
Spielfilm:
HZ 1: 5-2, 6-5, 8-5, 8-8, 12-8, 14-11, 16-12
HZ 2: 19-13, 20-16, 23-17, 26-18, 28-20, 30-25, 32-25, 33-26
Zeitstrafen:
SG S/S: 0 x 2 Minuten
TVG: 7 x 2 Minuten
DJK Singen - TV Gottmadingen (19:29)
Das altehrwürdige Traditionsderby im Hegau hielt nur in der Anfangsphase, was es aus der Historie heraus versprach. Ein Blick auf die Tabelle verdeutlichte vielen schon im Vorfeld, wie sich die Partie vermutlich gestalten sollte. Die DJK Singen musste zudem auf Dominik John am Kreis verzichten, konnte dafür jedoch Markus Korhummel reaktivieren. Mit ihm als Stütze und den agilen Thomas Schmider und Dominik Domin im Rückraum eine nicht ungefährliche Achse die Edgar Schütz' Mannen oftmals vor Probleme stellte. Jürgen Schatz hielt wacker dagegen und unterstrich einmal mehr seine Klasse. "Im Abstiegskampf kann ich mich auf meine Keeper verlassen, ich habe ja Gott Lob auch 3 gute zur Auswahl", wusste Edgar Schütz früh seinem "Locke" Anerkennung zu zollen. Auch Frank Kraus resümierte: "Locke hält einfach immer konstant sein Niveau."
Im Angriff dagegen dauerte es bis zur 12. Minute, ehe der Knoten platzte. Joachim Kania war dafür gut aufgelegt und erzielte am Kreis von den ersten 6 Toren deren 4 und zog noch einen weiteren Foul-Siebenmeter auf sein Haben Konto. Dies verhinderte eine schmerzlich deutliche und frühe Führung der DJK. Wer weiß, wie das Spiel sonst verlaufen wäre. Doch man war gewarnt, seit Mühlheim/Neuenburg vor einigen Wochen im Münchried einem 7-Tore Rückstand vergeblich nachlief. Was spielerisch noch nicht rund lief wurde eben erkämpft. Auch Tobias Lutsch quälte sich trotz Verletzung am Sprunggelenk.
Beim Stande von 7-8 zogen Jens Reuschel und Co. das Tempo an und erkämpften sich einen sicheren Vorsprung. Der Grundstein wurde in der besser werdenden Abwehr gelegt.
Im Verlaufe des Spiels machte sich dann auch die fehlende Breite im Kader der Singener bemerkbar. Zwar musste der TVG beispielsweise gleich 3 Hinausstellungen hintereinander verschmerzen, stand 1 ganze Minute gar 3 gegen 6 in Unterzahl; erspielte sich in diesen Minuten der Unterzahl allerdings ein beachtliches Unentschieden. Einsatz, Wille und teils individuelle Klasse eines (ebenfalls angeschlagenen) Christian Mierzwa, Michael Huth oder Jens Reuschel sorgten an diesem Samstagabend für eine frühe 7 Tore Führung, welche man über die restlichen 20 Minuten aufrecht erhielt und schlussendlich noch auf verdiente 10 Tore ausbaute. Bis auf wenige Unstimmigkeiten zwischen Kania und Korhummel war dies ein hartes aber durchaus faires Spiel, weshalb ein stimmungsvoller Ausklang im Foyer der Münchriedhalle den "Auswärtssieg bei Freunden" abrundete.
Bleibt nun zu hoffen, dass die Bären aus Singen noch für die eine oder andere Überraschung sorgen. Der TVG drückt den Kollegen jedenfalls die Daumen, dass die DJK zum Stolperstein für Teams im Abstiegskampf wird. Die Gottmadinger Ihrerseits gehen nun erst mal größere Herausforderungen an und spielen bei 3 der Top 4 Teams der Liga auf. Die Stimmung dafür jedoch ist merklich besser als noch zuletzt. Mit Zuversicht geht es daher am Samstag nach Schramberg, 18:00 Uhr, um mit Glück und Einsatz für eine Überraschung zu sorgen. Mit der aufsteigenden Form von Bechthold, Kania, Huth, Reuschel, uva. kann tatsächlich etwas drin sein. Drücken wir die Daumen.
Aufstellung TVG
Tor: Schatz (01. - 52.), Zimmermann (52. - 60.)Feld: Reuschel, Kania, Huth, Mierzwa, Bechthold, Löffler, Fahr, Schubert, Kessler, Lutsch, Herz
Fotos zum Spiel finden Sie hier.
TV Gottmadingen - TV Pfullendorf (16-15) 28-30
Dramatik und Tor per Fuß
Wieder einmal darf der TV Gottmadingen sich auf die Fahnen schreiben, das ebenbürtige oder vielleicht sogar bessere Team gewesen zu sein.
Leider brachte man sich taktisch schon früh selbst aus dem Konzept als Fahr nach 6 Minuten schon die zweite Zeitstrafe kassierte. Doch seine Kollegen ließen ihn nicht im Stich. Bis zur Halbzeit dominierte man das Spiel und führte zeitweise gar mit 3 Toren. Es hätten gut und gerne 5 oder 6 sein müssen. Schatz parierte etliche schwerste Bälle und schlug sich trotz fehlender Abstimmung mit dem Deckungsverband bravourös. Die Halbzeitführung war eine logische Folge. Trotz Manndeckung von Jens Reuschel funktionierte zahlreiche Angriffskombinationen. Verantwortlich hierfür zeigten sich Bechtold, Huth und vor allem der hochmotiviert aufspielende Christian Mierzwa. Dieser suchte häufig das Zusammenspiel mit Kania am Kreis und ließ den TVP mächtig rotieren.
Als in Halbzeit zwei dann die offensive Deckung der Gäste für etwas Verwirrung sorgte, übernahm Michael Huth Verantwortung. Mit 11 Toren und ohne Fehlwurf vom 7-Meter unterstreicht er seine wichtige Rolle im Team. Komplett abgemeldet war an diesem Tag leider die rechte Seite. Doch solche Tage gibt es eben.
Pfullendorf zog davon. Überhastete Angriffe führten zu leichten Toren im Gegenstoß oder auf die erste Lücke im Durchbruch. Bernd Zimmermann versuchte nun sein Glück. Gemeinsam gelang eine aufreibende Aufholjagd, welche aus einem 5 - Tore Rückstand eine 27-26 Führung machte. Kempf nahm die Auszeit. Sie schien zu wirken. Pfullendorf wirkte konzentrierter. Über Ausgleich führte die Gäste kurz vor dem Ende wieder mit 27-28.
Luu Duc wird zum Konter geschickt und geht zielstrebig auf Zimmermann zu. Dieser lenkt den Wurf mit der Hand an den Pfosten von wo der Ball zurück prallt. Luu Duc landet gut 1,5 Meter (!!!) vor Keeper Zimmermann und mitten im Kreis. Er schießt oder kickt den Ball (unabsichtlich oder gewollt) ins Tor. Vermutlich wohl unkontrolliert. Abwurf weiß jetzt jeder... Es war ja deutlich. Doch zum Entsetzen aller geben die Unparteiischen das Tor??? Fassungslosigkeit wandelte sich in Verzweiflung, das Spiel war unterbrochen und eindringlich versuchten etliche Beteiligte die Schiedsrichter zum Einlenken zu bewegen. Zu wichtig war dieser Ball beim Stande von 27-28. Nach unzähligen Protesten und dem friedlichen Anflehen der Akteure befragten die Referees nun tatsächlich auch den Spieler der Gäste. Doch dieser verleugnete die Situation. Zuckte peinlich mit den Schultern und wiederholte, was ihm Trainer Kempf zurief. Er selbst hätte es wohl zugegeben, aber Kollege Kempf wusste genau wie man so etwas löst. Schade nur, dass auch dies die Referees ignorierten. Ein Skandal. Das Tor zählte. Nun brachen die Dämme sowie das Konzept in Angriff wie Abwehr. Hatte man dennoch die Chance auf die Anschlusstreffer oder den Ausgleich, versagten jetzt allerseits endgültig die Nerven. Nur allzu verständlich in dieser Situation. Größten Respekt muss an diesem Tage allen Beteiligten gezollt werden. Es gab kaum anhaltende Tumulte nach dem Spiel und nichts eindringliches geschah nach dem Abpfiff. Einzelne Spieler jedoch sollten sich schon einmal fragen, ob alles dem Ziel von Geschlossenheit und Disziplin untergeordnet wird. Vielleicht hilft hier auch das endlich gedrehte Video den letzten in die Spur.
Die Herren Moebert und Schmieder müssen sich hier schon ebenso auch mal der gleichen Leistungskritik stellen, wie die zweifellos Fehler produzierenden Spieler. Nur erscheint es abstrus, dass zwischenzeitlich jede Kritik an den Unparteiischen damit abgetan wird, indem man auf die Fehlerquote der Teams hinweist. Edgar Schütz konstatierte hierzu: „Die Referees hatten nicht Ihren besten Tag. Das muss man schon mal sagen. Gleichwohl hatten wir wir selbst aber - mit alleine 6 Würfen frei vor Gegners Tor in den letzten 8 Minuten - alle Fäden in der Hand, das Spiel in der Schlussphase selbst und alleine zu unseren Gunsten zu entscheiden. So ein Spiel müssen wir einfach entscheiden, ohne das zweifelhafte Zutun anderer Faktoren oder Einflussnehmer. Auch ohne den Gegner. Mit diesen Chancen musst du so etwas nach Hause bringen. nun holen die die ersten Auswärtspunkte und das bei uns. Fortuna steht nicht auf den Hegau.“
Das spielerische und persönliche Potenzial kaum abgerufen, die rechte Seite gänzlich abgemeldet. Da wusste ein jeder, wie wunderbar lange die Saison noch dauert. Bei jenen die sich Sonntags in Rielasingen zur Fasnacht trafen, stimmte die positive Einstellung und gute Laune schon wieder. Und das sollte der Liga am Meisten zu denken geben. Das sich nun ein Team über den Spaß finden kann, ohne verkrampfen zu müssen. Mit dieser Erfahrung wird der Erfolg dann ganz von selbst zurückkehren, vielleicht schon gegen die DJK aus Singen am kommenden Samstag in der Münchriedhalle. Man hofft auf eine große Kulisse für das Traditionsderby unter Freunden. Samstag Abend 20:00 Uhr, Singen.
Spielfilm:
1. Hz: 3-3, 7-7, 13-11, 15-12, 16-15
2. Hz: 17-16, 17-21, 20-25, 25-26, 27-26, 27-28, 27-30, 28-30
Zeitstrafen:
TVG: 7
TVP: 6
Torschützen:
TV Gottmadingen
Huth (11/7), Mierzwa (4), Reuschel (4), Kania (4), Bechthold (3), Schubert (1), Herz (1), Kessler, Fahr, Löffler, Bittlingmaier
TV Pfullendorf
Staudacher (6/2), Lehmann (6/2), Epple (5), Luu Duc (5), Bröndlin (4), Abberger (2), Kohlmaier (1), Staniszewski (1)
TVG - TV St.Georgen (15-16) 27-34
Die Hegauer kamen deutlich besser ins Spiel und zeigten in souveränen Angriffsaktionen Ihr Können. variantenreich und treffsicher wähnte man sich lange Zeit durch eine 2 Tore Führung in Sicherheit. Dass diese jedoch auf einer nahezu 100%-igen Torausbeute resultierte, stimmte Edgar Schütz ebenso nachdenklich wie die fehlende Luft einiger Akteure oder die Verletzung des bis dahin toll aufspielenden Tobias Lutsch. Dessen Knoten schien endlich geplatzt zu sein als er sich im Angriff eine Blessur an Sprunggelenk oder Bändern zuzog. Eine endgültige Diagnose steht noch aus. Die Lösung des Problems sollte Dominik Bechthold heißen, was im Angriff auch wunderbar klappte. Linksaußen war so gesehen der einzige Mannschaftsteil der an diesem Tag über die gesamte Spieldauer funktionierte. Nicht abgestimmt war das Abwehrspiel. Die fehlende Kondition des kompletten Kaders zwang Schütz zu wilden Wechselspielen. St. Georgen fand so gegen Ende der ersten Halbzeit zu einfachen Toren und nutzte die löchrige Abwehr zur Halbzeitführung. Hatten die Bergstädter auch nach dem Seitenwechsel sofort wieder Ihren Rhythmus, kam der TVG mit der umgestellten Abwehr der Gäste überhaupt nicht mehr zu Recht. Die Folge waren heftige Unruhen auf der Bank, Diskussionen um die Referees und eine 5 Tore Führung, welche man nur noch ein einziges Mal auf wenigstens 3 Tore reduzieren konnte, ehe man sich beispiellos seinem Schicksal ergab. Großen Worten vor dem Spiel und in der Halbzeit folgten leider keine Taten. Weit entfernt von einem geschlossenen Abwehrverbund und fehlende Cleverness im Angriffsspiel ließen eine hilflose Truppe auf der Platte stehen. TVG Coach Schütz muss viele Baustellen angehen und grundlegende Themen ansprechen. Finden die Hegauer keinen Weg, sich als kritikfähige Einheit zu präsentieren, finden sie dafür einen anderen Weg: Den zurück auf die Bezirksebene.
Während die Schwarzwälder Gäste mit diesem Sieg in der Tabelle langsam enteilen, verkeilt sich der TV Gottmadingen im Sumpf des Abstiegkampfes. Und die Luft kann ganz schnell noch viel viel dünner werden, springen nicht wenigstens 3 Punkte aus den kommenden beiden Partien gegen Pfullendorf und Singen. Bleibt abzuwarten, wie Edgar Schütz seine sprichwörtlichen Schützlinge auf diese schwierigen Situationen einstellen will. Läuft alles nach Plan, so kann er immerhin endlich erstmals auf den Neuzugang Christian Mierzwa bauen. Gerade rechtzeitig um die Verletzung von Tobias Lutsch zu egalisieren. Wer die Personen und Spieler persönlich kennt, weiss um die Stärken dieses Teams und um die Möglichkeiten die im noch nicht ausgeschöpften Potenzial schlummern. Das lässt hoffen und stimmt auch den Autor dieses kritischen Berichts wieder zuversichtlicher. Man sieht sich im Goldbühl, Gottmadingen, Samstagabend um 19:00 Uhr gegen den TV Pfullendorf.
TV Gottmadingen - TSV Alemannia Freiburg/Zähringen 25-27 (14-14)
Nach den jüngsten Ergebnissen der Alemannia war man gewarnt. "Diese Truppe steht zu Unrecht dort unten", warnten Zimmermann und Reuschel Ihre Kammeraden. Zuletzt fertigte man gar Waldkirch im Pokal recht deutlich ab.
Reuschel war sich sicher:"Das Ding wird eine enge Kiste, die Entscheidung erfolgt in der letzten Minute". Wie Recht er behalten sollte.
Konzentriert ging man zu Werke. Ein Spiel auf Augenhöhe entwickelte sich frühzeitig und lud zu einem wahren Krimi ein, in welchem die Führung ständig mit einem Remis-Stand wechselte. Über den 14-14 Halbzeitstand verstanden es beide Teams nicht, in Durchgang 2 Ihre häufigen Überzahlsituationen in zählbares zu verwandeln. Gerade der TVG muss sich hier ernsthaft nach der Konsequenz im Abschluss hinterfragen. Dennoch erspielten die Hausherren sich eine verdiente 2 Tore-Führung. Hatten hier 5 Minuten vor Schluss Ballbesitz, Überzahlspiel und schafften es dennoch nicht, frei vor dem Gästekeeper erfolgreich einzunetzen. Mindestens ein Remis hätten beide Teams sicher verdient gehabt.
Doch zu Geschenken waren nur die Hegauer aufgelegt. Zähringen zeigte Biss, machte kaum mehr Fehler. Mit einem 1-5 Lauf in den Schlussminuten zeigten sich die kürzlich genesenen und wiedererstarkten Breisgauer recht humorlos. Weder die TVG Abwehr noch Torwart Hug vermochten in der gesamten Schlussviertelstunde den agilen Linksaußen der Gäste zu bremsen. Obgleich diese Mannschaftsteile ein wirklich ordentliches Spiel zeigten, versagten hier gerade in der Crunchtime die Nerven.
Einmal mehr also schafft es der TV Gottmadingen nicht, die Früchte der harten Arbeit auch zu ernten.
Sage und schreibe 5 Partien gab man so in den letzten 2-5 Minuten aus der Hand. Gut und gerne 6 Punkte gingen dadurch in die Binsen. Schaut man sich die Tabelle an, ist jedes Resümee überflüssig.
Mit der bitteren Erkenntnis, außer gegen die DJK aus Singen keinen Mitstreiter im Kampf um den Klassenerhalt geschlagen zu haben, verabschiedet sich der TV Gottmadingen somit in die Winterpause.
Ziehen alle Spieler und Verantwortlichen jedoch nicht nur die richtigen Schlüsse aus der Hinserie, sondern zugleich auch weiterhin am selben Strang; dann muss einem um den TV Gottmadingen dennoch weder Angst noch Bange sein. 8 Punkte sind freilich suboptimal. Bedeuten aber auch lediglich einen Start aufs Neue beginnend bei Null. "Das Team wird weiter wachsen und stärker aus der Pause hervorgehen", ist sich Edgar Schütz sicher, der die 5-wöchige Pause zu intensiver Vorbereitung nutzen wird.
Die Saison- und Kaderplanung für das folgende Landesliga-Jahr läuft jedenfalls bereits erfolgreich auf Hochtouren. Erste Zugänge und wahre Verstärkungen stehen fest. Kein Zweifel am Ligaverbleib haben hier auch die Verantwortlichen. Bleiben Sie uns treu und freuen Sie sich auf 2 Heimspiele in Folge ab dem 21.01.2012 gegen den TV St. Georgen, 19:00 Uhr, Goldbühlhalle. In der Folgewoche dann gegen den TV Pfullendorf um in Woche 3 der rückrunde bei der DJK aus Singen zu gastieren.
Wunderschöne Adventstage und alles Gute zum Jahreswechsel wünscht Ihnen Bernd Zimmermann.
Tor: Hug (01.-60.), Zimmermann
Feld: Reuschel (4/1), Löffler (2), Kania(4), Huth (3/2), Berres, Lutsch (1), S.Schubert (3), Bittlingmaier, Herz, Fahr(4), Kessler(4)
Vorbericht TV Gottmadingen - Freiburg/Zähringen
Der TSV Alemannia Freiburg-Zähringen kommt als Gast zum letzten Hinrunden Spiel des TV Gottmadingen in die Goldbühl-Halle. Für beide Teams ist diese Partie richtungsweisend. Gottmadingen möchte mit einem Heimsieg etwas durchatmen und 4 Punkte zwischen sich und die Abstiegsränge schieben. Zudem rückte dadurch die Liga noch weiter zusammen. Zähringen dagegen will mit aller Macht aus dem tiefen Keller. Mit einem Auswärtssieg der wieder vollständig genesenen Truppe aus dem Breisgau schließt man auf zum kompletten Mittelfeld. Genau das will der TVG verhindern. Stark dezimiert um tragende Säulen des Angriffsspiels konzentriert sich Schütz unter der Woche auf mögliche Alternativen. Nach einer durchwachsenen Hinrunde kann man dann das Restprogramm vom Sofa aus verfolgen. Brombach, Pfullendorf und St. Georgen haben zwar Spiele weniger, müssen jedoch schwerste Hürden nehmen und gegen die Top Teams antreten. Hier wird es kaum Überraschungen geben. Wohl aber ein spannender Fight am Samstag Abend um 19:00 Uhr im Gottmadinger Goldbühl. Mit Glühwein, Grill und bester Bewirtung hofft man auf viele Zuschauer bei diesem Weihnachtsduell um wichtige Punkte im Abstiegskampf.
HG Müllheim-Neuenburg - TV Gottmadingen 25:25
Bringen wir mal das Wesentliche mal auf den Punkt: Ein Punkt! Ein wichtiger Punkt im Kampf um den Klassenerhalt. Ein Punkt den der TVG am Nachmittag vor Anpfiff wohl sofort unterschrieben hätte. Deshalb sollte im Nachhinein nicht der verpassten und verdienten Siegchance nachgetrauert werden. Wohl aber den Verletzten.
Zum Ende einer hitzigen Partie, in welcher man sich andauernder Unterzahl ausgesetzt sah und B. Herz auch direkt mit Rot verwiesen wurde, führte der TVG 3 Minuten vor Schluss noch mit 2 Toren, war gar in Ballbesitz. Verpasste aber leichtfertig die Möglichkeit den Vorsprung zu halten. So wie auch beim letzten Angriffsversuch 20 Sekunden vor Schluss und Spielstand von 25-25. Die Nerven lagen nun blank und Müllheim stemmte sich mit allen Mitteln gegen diese Niederlage. Zuschauer befanden sich tobend auf dem Parkett, was den Referees im Angriffs-Tohuwabohu wohl ebenso entging wie ein arg robuster Zusammenprall. Beides war aber auch nicht spielentscheidend war. Wichtiger und nicht geahndet aber: Müllheim verschleppte Zeit, foulte, der routinierte HG Torwart warf trotz Foul-Pfiffs den Ball Richtung Gästetor, wieder verstrich Zeit. Sirene. Ende? Mitnichten. Dramatik wie es sie nur im Handball geben kann. Dem TVG wurden wenigstens 3 Sekunden von den Referees zugesprochen. Das Heimpublikum war außer sich. Nicht auszudenken, welch Situationen sich nach einem erfolgreichen Treffer abgespielt hätten. Die gewählte Block-Wurf-Variante auf Adrian Fahr war eine von vielen möglichen, jedoch auch die leider nur knapp erfolglose. Der Ball konnte vom Defensiv - Block berührt und so stark verlangsamt an den Pfosten gelenkt werden.
Alles in allem aber ein verdienter Punkt. Bereits zum 9. Mal in dieser Saison holte man einen 6 Tore-Rückstand oder mehr wieder auf und war dem Sieg selten so verdammt nahe. Unter den negativen Vorzeichen, ohne 4 Stamm-Akteure angetreten zu sein, kann sich dieses Ergebnis jedoch sehen lassen. Zumal Müllheim/Neuenburg den Ersten Punkt zu Hause abgeben musste. Entsprechend ausgelassen war die Stimmung Samstag Nacht beim TVG Team.
Mit Vorfreude blickt man nun auf das letzte Spiel der Hinrunde. Zu Gast im Goldbühl die wiedererstarkten Freiburg-Zähringer die Punkt um Punkt sammeln und nach langer Zeit auf einen kompletten Kader hoffen dürfen. Beim TVG dagegen machen sich weiter Verletzungssorgen breit. Hinter Kapitän Jens Reuschel stand bis zuletzt ein Fragezeichen. Er wird seinen Fokus aber auf die Rückrunde lenken müssen und startet somit frühzeitig in die Winterpause und Reha. Da auch Michael Huth angeschlagen ist, werden die Alternativen im Rückraum dünn und es fehlt ein Denker und Lenker. Zudem natürlich die Souveränität vom Siebenmeter-Punkt. Daher benötigt es alle Unterstützung, alle Zuschauer und jeden Beifall. Samstag Abend, 19:00 im Goldbühl in Gottmadingen im Kampf um die Punkte 9 und 10.
TV Gottmadingen - TuS Ringsheim 32:36
Im Duell der Aufsteiger behielten die Gäste aus Ringsheim die Nase vorn. Im Nachhinein vielleicht ein gesunder Weckruf gegen Nachlässigkeiten.
Der TVG startete durchwachsen, lange stand es Remis. Mit der Siegesgewissheit aus den letzten Partien schwand aber zunehmend die nötige Konzentration, welche es in dieser Liga gegen jeden Gegner braucht. Abwehr und Torhüter fanden über die gesamte Partie nicht zusammen und auch in den Mannschaftsteilen für sich sich zu keinem Zeitpunkt ins Spiel. Das war einer der Schlüssel für den Ringsheimer Erfolg. Eine Mannschaft die den TVG an seinem schlechtesten Tag der aktuellen Saison erwischte. Doch das allein war kaum der Grund. Auch war es die konsequente Deckung der Ortenauer, die den Hausherren zu schaffen machte. Konnte der Rückraum komplett abgemeldet werden, fehlte dem Rest des Teams das Konzept und der Mut die Zügel in die Hand zu nehmen. Ringsheim dagegen zeigte sich bis zum Ende kompromisslos und schraubte Mitte der zweiten Hälfte den Abstand gar auf 7 Tore. Die gewohnte Aufholjagd der Gottmadinger blieb an diesem Tage aus. Erstmalig mit dem vollen Kader angetreten, schob man die Verantwortung zum Nächsten und ergab sich in statischen Einzelaktionen.
Gute 10 Gegenstoß-Tore und zahlreiche Durchbrüche waren ein einfaches aber probates Mittel für den Erfolg der Gäste, denen an dieser Stelle für Ihren Willen zum Sieg Respekt gezollt werden muss.
Feierte die junge Truppe des TUS aus Ringsheim im Jubelkreis den "Auswärtssieg, Auswärtssieg", so wurde den Hausherren erst so richtig klar, dass dieser Gegner auch mit 90% hätte geschlagen werden können. Dieser Chance darf man nun nicht nachtrauern. Ringsheim ist wieder voll im Rennen und der Rest der Liga rückt zusammen. Der Blick ging daher positiv nach vorne. "Gut, wenn man wenigstens weiß, dass der Gegner nicht besser sondern wir einfach schlechter waren", sprachen sich die Spieler in der Kabine schmunzeln Mut zu. Mit den Aufgaben in Mühlheim/Neuenburg und zu Hause gegen Freiburg/Zähringen warten machbare Aufgaben auf den TVG. Müllheim verlor zwar in Singen und ist daher gewarnt. Das Ziel für den TVG ist aber klar umschrieben: Wiedergutmachung und zählbares in der Ferne! Mit 2 Punkten aus den letzten beiden Spielen wäre das Soll erreicht. Let's go TVG!
Derby am See - HSG Konstanz II - TVG 31:32
Mit dem glücklicheren Ende für die Hegauer endete die Partie zwischen der HSG Konstanz II und dem TV aus Gottmadingen. Konnte Gabor Soos aus den vollen Schöpfen und seinen Kader nahezu nach belieben bestücken, hatte Edgar Schütz weder Qual noch Wahl. Einmal mehr fehlten dringend benötigte Stammkräfte aus verschiedenen Gründen, was den TV schon mehrfach diese Saison in arge Bedrängnis brachte. Dies wurde auch deutlich, als Kessler und Fahr, beide gesundheitlich angeschlagen, Ihre Auszeiten brauchten. Die Drittliga-Reserve dagegen wirkte frisch und spielfreudig. Einzig die konsequente Abstimmung ließ teils auf sich warten. in der Abwehr jedoch überzeugte der Mittelblock im Verbund. Vorne dann schlugen Mittendorf und Gauss gnadenlos zu. Keeper Zimmermann im Gästetor hatte einen durchwachsenen Tag und räumte Ende Halbzeit 1 für Hug das Tor. Sah sich auch Schatz in Halbzeit 2 der oftmals unbedrängten Wurfgewalt ausgeliefert, bot er jedoch über mindestens 15 Minuten eine grandiose Leistung und taktische Cleverness in einer spielentscheidenden Phase. Die Offensive erledigte endlich ebenfalls Ihre Aufgabe souverän. Tobias Lutsch improvisierte auf Halblinks stark und zog mächtig Druck auf die Erste Lücke. In gewohnter Weise holte das Gästeteam den 3 - Tore Rückstand aus der Pause auf, ein Abstand den mittlerweile ja auch niemand mehr verunsichert. Getrieben von Ihrem an diesem Tag überragenden Kapitän Jens Reuschel fanden alle Mannschaftsteile zurück auf die Siegerspur. Edgar Schütz war sichtlich erleichtert, rechnete bei diesem Kontrahenten mit dieser Besetzung wohl keiner mit zählbarem Erfolg. Geknickt dagegen die alten Weggefährten einiger Ex-DJK Singen Akteure, Gabor Soos, Sebastian Mücke und Sascha Kob. Musste sich Soos nur 90 Minuten später auch in der BWO B-Jugend gegen die Rhein-Neckar-Löwen geschlagen geben, tauchte Sascha Kob einige Zeit nach Abpfiff grob genesen zurück ins Schänzle. Er verletzte sich bei einem Zweikampf mit Tobias Lutsch in der zweiten Welle. Nach langer Unterbrechung versorgte man seine Platzwunde im Hospital. Gute Besserung vom TVG Team.
In dieser Verfassung und den Konzepten im Rücken darf man wohl auch kommende Saison das Derby dieser Teams sehen. Um keinen Zweifel zu hegen, darf der TUS Ringsheim am Samstag um 19:00 Uhr nur allzu gerne die Punkte im Goldbühl lassen. Ein sicher spannender Fight zweier Aufsteiger. Wir freuen uns auf Ihre zahlreiche Unterstützung.
HSG Konstanz II:
Mittendorf (7), Mücke (6/2), Meisch (1), Schatz (1), Gaus (7), Maier (4), Kob (1), Lennart (1), Wörner (2), Schweda (2)
TV Gottmadingen
Tor: Zimmermann (01.-24.), Hug (25.-30.), Schatz (31.-60.)
Feld: Löffler (1), Lutsch (5), Schubert (4), Kania (2), Reuschel (15/6), Fahr (2), Kessler (3), Bittlingmaier,
Zeitstrafen
HSG Konstanz II: 8 Min
TV Gottmadingen: 12 Min
Gutes Spiel trotz Niederlage: TVG - TV Herbolzheim 23:29
Spielbericht diesmal nur auf dem Handball Server.
Dramatik, Emotionen und Punkteteilung 28-28 (16-11)
In einem kämpferisch geladenen Spiel teilen sich die Turnvereine aus Brombach und Gottmadingen am Samstag Abend die Punkte.
Brombach hätte bereits früh den Sack zu machen können, als der TVG wie gewohnt schon mit 16-11 in die Halbzeit musste. Das Fehlen von Adrian Fahr und viele mitgereiste aber angeschlagene Spieler zollten Ihren Tribut.
Doch Gottmadingen besann sich auf erfolgreiche Tugenden der letzten Spiele in Abwehr und zweiter Welle. Nicht optimal, aber doch schon gleich mal ein ganz anderes Bild. Dazu weniger eigene technische Fehler und Brombach zeigte plötzlich Nerven. Mit mehr Konsequenz im Abschluss wäre auch ein Auswärtssieg drin gewesen. Da die Hausherren bis 8 Minuten vor Schluss stets in Führung lagen, scheint die Punkteteilung jedoch gerecht.
Spektakulär war jedoch das zu Stande kommen des Remis durch Prall-Schlag-Wurf von Jens Reuschel. Erst der Diebstahl durch die Hallenuhr von 4 Sekunden, dann der Wurf, das Tor, jubel hier, Frust dort. Dem TVG nutzt dieses Unentschieden in letzter Sekunde auf zweierlei Arten. Zum einen ist es ein Punktgewinn in weiter Ferne, zum anderen bringt die Schlussphase den TVG weiter auf Kurs. 5 Punkte, eine gute Teamstimmung und noch einige lösbare Aufgaben vor Weihnachten stehen auf der Habenseite, während Brombach einem immens wichtigen Heimsieg hinterher trauert. Der angekündigte Protest und Einspruch von Brombach kann keinen Erfolg haben, sieht man sich erstens einer Tatsachenentscheidung gegenüber, letzteren aber auch der Situation gestohlener 4 Sekunden, als die Uhr trotz Pfiff des Schiris nicht stoppte. Dies akzeptierten auch Spieler und Aktive beider Seiten schnell, während einheimische Fans und Offizielle noch lange mit den Unparteiischen haderten.
Tor: Zimmermann, Schatz, Hug
Feld: Reuschel (7/1), Huth (9/5), Kania (3), Lutsch (1), Schubert (2), Berres, Kessler (6), Sasiadek, Bittlingmaier, Löffler
Harter Kampf wird belohnt und der TVG hat die nächsten Punkte auf dem Konto, TVG - ESV Weil 30:28
"Oh Man, das war sooo wichtig...!", konstatierte Edgar Schütz sichtlich erleichtert nach dem dramatischen Endspurt seiner Mannen: "Endlich kommen Halblinks und andere Mannschaftsteile in Fahrt! So kann auch Jens Reuschel entlastet werden!"
Das allein aber trifft es wohl nicht ganz. Viel viel mehr passierte da am Samstag im Goldbühl. Mehr fast ein Schicksalsspiel zeichnete sich ab. Nicht auszudenken, welch negativer Strudel sich bei einer erneuten Niederlage bildete.
Nicht nur der ESV Weil hatte lange etwas gegen diesen Heimerfolg. Die neu formierten Weiler um Ihren altbekannten und stets oberligareifen Captain Markus Schönmüller sind nominell stark besetzt. Doch Abwehrverbund, Teamgeist und ein vor allem dauerhaft starker Torhüterrückhalt stemmten sich dagegen. Mit Entschlossenheit und Mut im Spiel nach vorne konnte endlich auch die Schlussphase erfolgreich gestaltet werden. Trotz mehrfacher Unterzahl, phasenweise zu Dritt auf dem Feld hielt man das Remis. Weil hatte in diesen Minuten viele Chancen die Partie frühzeitig zu entscheiden, scheiterte jedoch erneut an "Bernd Zimmermann, der über sich hinauswuchs", freute sich Schütz, "über die sicher mitunter besten Keeper der Liga frei entscheiden zu können!".
Im Gegenzug übernahm Michael Huth mit all seiner Erfahrung auch Verantwortung beim Abschluss in kritischen Momenten. Ohne Fehlwurf blieb die gesamte Offensiv-Abteilung in den letzten 6 Minuten. Tobias Lutsch und Sebastian Schubert setzten von Außen die Schlusspunkte unter den verdienten Heimsieg, welcher nun viel Druck vom Team nimmt.
Einen Tick heisser und konsequenter... Das soll so kommenden Samstag auch Brombach spüren. Jetzt da der TVG endlich in der Landesliga angekommen zu sein scheint.
D. Loeffler, T. Lutsch (3), S. Schubert (4), J. Kania (2), J. Reuschel (4/2), T. Berres, A. Fahr (5), M. Huth (6/2), S. Kessler (6), J. Bittlingmaier, TW: Zimmermann (01.-60.), Hug (1 Strafwurf geh.)
Punkte lassen weiter auf sich warten - TVG - SG Waldkirch/Denzlingen 25:39 (10:16)
Mit viel Elan ging man in die Partie. Vor leider magerer Kulisse nahm man sich dennoch viel vor für diesen Samstagabend. Die Tatsache, einer der besten Angriffsreihen der Liga gegenüber zu stehen, spielte dabei eine untergeordnete Rolle. An einem guten Tag kann man sicher jeden Gegner schlagen. Dazu müssen aber alle fit und an Bord sein. Dem war leider nicht so. Ohne Drei hieß die Losung. Dazu 1 jugendlicher Nachrücker ohne jegliche Spiel- oder Trainingspraxis in der aktuellen Saison. Schwierige Rahmenbedingungen gegen einen solch top besetzten Gegner. Doch vor dem Spiel sorgte dies nur mehr für Trotzreaktionen und Wut im Bauch der Heimmannschaft. Dementsprechend forsch und konsequent ging man zu Werke. Im Gegensatz zu den vergangenen Spielen wurde die Anfangsphase nicht verschlafen, in der Abwehr kaufte man Waldkirch agil und beweglich den Schneid ab, war immer am Mann und überzeugte gemeinsam mit dem Torhütergespann. 3-1 und 5-4 das positive Resultat. Leider riss der Faden nach den ersten 15 Minuten. Über Ausgleich und Rückstand zum 7-9 zog Waldkirch plötzlich davon. Der zwischenzeitlich besser ins Spiel findende und erfahrene Spielertrainer Strübin zog geschickt die Fäden und Waldkrich zeigte mit viel Power im Drang nach vorne seine Gefährlichkeit. Clevere Auslösehandlungen und etliche erfolgreiche Aktionen über den Kreis trieben Schütz und Kraus die Schweißperlen auf die Stirn. Vor allem Namensvetter Strübin auf Halblinks nutzte mit seiner Dynamik und Größe die nun weniger stabile Abstimmung mit dem Kreisläufer und schloss in Serie erfolgreich ab. Keine Maßnahme gegen die Durchbruchversuche und Kreisanspiele zeigten Wirkung. Die aggressive Abwehrhaltung aus Halbzeit 1 war wie verflogen. Das man nicht in Resignation schon 20 Minuten vor dem Ende das Spiel aufgab, lag sicher auch einmal mehr wieder am Torhüter Duo und aufblitzender Moral derer, welche auf der Platte Charakter bewiesen. Der Sieg für Waldkirch hätte sonst gut höher ausfallen können. Das alte Lied der unbegreiflich miserablen Chancenverwertung und zahllose technische wie ungezwungene Abspielfehler luden den Gegner förmlich ein. Die homogen gut besetzte Mannschaft ließ keinen Zweifel am Ehrgeiz aufkommen, dieses Jahr ein Wörtchen um den Titel mitsprechen zu wollen. Der TV Gottmadingen dagegen widmet sich anderen Zielen und muss über mühsame schrittweise Teilerfolge den Blick nach vorne richten. Es wirkte an diesem Abend über weite Strecken nicht so konzeptlos wie noch in den Wochen zuvor. Die Durchschlagskraft jedoch fehlt in weiten Mannschaftsteilen nun schon seit langem. Ein Indiz dafür ist auch die Tatsache, dass erneut ein Gros der Tore auf nur zwei Spieler ausfallen (dieses Mal wie Sonntags zuvor Reuschel/Keßler). Der TVG trat freilich ohne 3 Stammkräfte an, was bei der ohnehin schon dünnen Kaderstärke keinerlei Platz für taktische Maßnahmen lies und Trainer Schütz zu etlichen spontanen Experimenten zwang. Doch die Fehlerquote muss mit Wochenfrist drastisch reduziert werden. Diese negative Konstanz darf so nicht fortgeführt werden.
Besondere Vorkommnisse: Waldkirch trat ohne zweiten Torhüter an und musste für seine Nummer 1 gleich zwei Zeitstrafen hinnehmen, die Spielertrainer Strübin jedoch mehr als erfolgreich im Kasten absolvierte. Bei Intermezzo Nummer zwei schloss der TV Gottmadingen in 2:20 Min nur 2 Mal überhaupt aufs Tor ab, wovon Strübin gar noch 1 Versuch entschärfte.
Resümee: Die aufsteigende Form des TVG war wie gesagt trotz alledem zu erkennen. Das Ergebnis kann dies bei diesem dezimierten Kader nicht wiederspiegeln. Punkte werden nun allmählich aber bitter nötig, will man den Anschluss an die breite Tabelle halten. Kann das Team alle Spieler in der kommenden Woche mobilisieren, ist ein Heimsieg gegen den neu formierten ESV Weil sehr realistisch. Der ersten Enttäuschung kurz nach Abpfiff folgte breite Zuversicht am späten Samstag Abend. Das Team zeigt sich weiter geschlossen und freut sich auf das nächste Erfolgserlebnis sowie eine größere Kulisse als zuletzt. Am kommenden Sonntag im Goldbühl, Anpfiff 16:30.
Aufstellung: Zimmermann (1.-17. / 43.-60.), Schatz (18.-30. / 31.-43.); Reuschel (8/1), Kessler (7), Huth (3/2), Fahr (1), Löffler (2), Bittlingmaier (1), Schubert (3), Sasiadek
Wieder keine Punkte - SF Eintracht Freiburg - TVG 28:23 (14:9)
Auffallend: Es ist ein großer Unterschied, im Teamkreis laut zu brüllen oder auf dem Feld mit innerer und psychischer Stärke Taten sprechen zu lassen oder Tore zu erzielen. Schon fast in gewohnter Weise überlies man in der Anfangsphase dem generischen Team das Zepter. Anfänglicher Nervosität wich zwar der Wille sich einem Debakel entgegenzusetzen, die Regie des Spiels führten aber weitestgehend die Sportfreunde aus Freiburg. 7-4 und 8-6 stand es, als man mehrfach die Chance auf Verkürzung hatte. Doch leichtfertig lud man den Gegner zu schnellen und einfachen Toren ein. 12-6 lautete die logische Folge. Über die spielerischen Mittel hinausgehend verfügten an diesem Tage die Hausherren aber auch über den nötigen Biss und die Durchschlagskraft. 14-9 der bittere Halbzeitstand. Bitter weil nur ein Gegentor in gut 9 Minuten. Kapital konnte daraus jedoch kaum geschöpft werden. Der Ärger darüber war groß.
Erschreckend: Mit großer Hoffnung startete man in die zweite Hälfte, bekam aber vor allem den durchschlägigen Kreisläufer der Breisgauer kaum in den Griff. Er schaffte Räume und band Großteile der Abwehr. Im Spiel nach vorne haperte es weiter. Sowohl Geschwindigkeit als auch Gefahr fehlten in weiten Teilen der Mannschaft. Deutlich macht dies auch die Tatsache, dass 15 der mageren 23 Tore auf Simon Keßler und Jens Reuschel fielen. Da dürfen sich einzelne Mannschaftsteile durchaus Ihrer Harmlosigkeit bewusst sein. Beispielhaft die Phase beim 24-19, als Zimmermann und die Abwehr den Kasten 10 Minuten lang dicht halten, Strafwürfe vereiteln aber vorne ebenfalls kein Tor erzielt werden kann. Diese Art der Abschlussschwäche ist eklatant und nicht die Norm. Hier verfügen wohl alle Beteiligten über mehr Qualität als bis dato abgerufen. Zumindest dies stimmt zuversichtlich.
Verwunderlich: Das SFE Team erhält über 60 Minuten 0 Zeitstrafen (!!!) insgesamt gerade einmal 2 gelbe Karten in der 5. Minute und 2 Siebenmeter Strafwürfe gegen sich. Der TV Gottmadingen spielt dagegen ganze 16 Minuten in Unterzahl und muss 11 (!!!) teils äußerst fragwürdige Siebenmeter hinnehmen. Ein Ungleichgewicht welches selbst bei der Heimmannschaft und den Freiburger Zuschauern für ungläubiges Kopfschütteln sorgte.
Zielführend: Gut zu sehen, wie geschlossen sich das Team dennoch nach dem Abpfiff zusammenrief um im Kreis Besserung für die kommenden beiden Heimspiele zu schwören. Trainer Edgar Schütz, der die Moral sowie den Einsatz lobte, sieht das Team erst in einigen Wochen dort, wo man hätte schon im September stehen müssen. Das Resultat einer Saison-Vorbereitung, welche angesichts der Kaderstärke nur bedingt nach Wunsch verlief. Der sprichwörtliche Knoten muss bei jedem Einzelnen dennoch in Bälde platzen. Zeit bleibt einfach keine mehr, sonst steht der TV Gottmadingen ganz schnell mit dem Rücken zur Wand! Dieser Brisanz ist sich jeder bewusst!
Aufstellung:
Zimmermann (1.-16., 30.-57.), Schatz (17.-30., 57.-60.); Löffler, Lutsch, Schubert (2), Kania (1), Reuschel (8), Berres (1), Fahr (1), Huth (3/2), Kessler (7), Bittlingmaier (1)
Spielfilm:
HZ 1: 3-0, 7-3, 8-6, 13-6, 14-9
HZ 2: 15-9, 17-12, 19-14, 22-16, 24-19, 26-22, 28-23
Klare Verhältnisse beim Sonntagsspiel - TVG - HSG Schramberg/Sulgen 25:39 (12:19)
Zu ungewohnter Anspielzeit am Sonntagmittag starteten beide Mannschaften nicht optimal, was diesbezüglich aber für gut eine Viertelstunde zu einem ausgeglichenen Spiel- und Torverhältnis sorgte. Gerade als Schramberg begann, sich weiter zu sortieren und der TVG mit gutem Einsatz konterte, drifteten Anspruch und Wirklichkeit im Goldbühl auseinander. Beim Stand von 7-8 aus Sicht der Hausherren vergab man einen wichtigen und emotionalen Strafwurf. Sowohl der Siebenmeter durch Michael Huth, als auch der freie Nachwurf durch Tobias Lutsch wurden versemmelt. Im direkten Gegenzug kassierte man das 7-9 und zudem eine bittere weil taktisch völlig unkluge Zeitstrafe durch Simon Keßler, der bis dahin eigentlich positiv auffiel. Kurz darauf fiel das logische 7-10 durch clever aufspielende Schramberger. Eine Vielzahl an Fehlwürfen und Abschlüssen wurden von Schramberg wenig humorlos und ebenso wenig spektakulär in ein einen deutlichen aber mehr als verdienten Halbzeitstand von 19-12 gemünzt. Zumindest in diesem Durchgang war weitaus mehr drin als dies der Spielstand aussagen mag. "Der größte Gegner ist heute wohl der Ball", gaben heimische wie gegnerische Zuschauer zum Besten.
Dies änderte sich jedoch postwendend mit Beginn der zweiten Hälfte. Zumindest bei einer Mannschaft. Der bis dahin gut haltende Tobias Harter im Tor der HSG steigerte sich abermals und brachte die TVG "Offensive" zum Verzweifeln. Nicht verschwiegen werden soll dabei jedoch die unpräzise Abschlussweise und dargebotene Hilflosigkeit in zweiter Welle oder dem Positionsspiel der Hegauer. Überflüssig zu erwähnen, dass der TV Gottmadingen zu weitaus mehr im Stande ist und nicht alleine Schramberg hierfür verantwortlich war. Schramberg hatte dennoch wenig Mitleid mit dem nun zeitweise völlig überforderten Aufsteiger, der auch klarste Chancen leichtfertig vergab um den Gegner im Gegenzug weiter förmlich zu leichten Toren einzuladen. ´
Die Schwarzwälder mögen es einem verzeihen und es mag angesichts dieser Ergebnis-Deutlichkeit vermessen klingen, doch wollen die HSG'ler den Aufstieg anpeilen, wird mannschaftliche Geschlossenheit alleine nicht ausreichen. 8:0 Punkte sind aber sicher schon einmal ein guter Anfang. Nicht zu vergessen: Im Gottmadinger Goldbühl fehlten 3 Leistungsträger der HSG Schramberg/Sulgen. Der TVG steht dagegen mit 2:6 Punkten im hinteren Drittel der Tabelle.
In jeder Hinsicht ligatauglich bewiesen sich die im Hegau durchaus Bekannten Referees Schwada/Leupold vom TV Überlingen, die dieses Jahr erstmals in der Landesliga pfeifen. Mehr fachkundiger Schiedsrichter-Nachwuchs in dieser Art ist gewünscht.
Bleibt spielbezogen nur zu konstatieren, dass die Deutlichkeit dieser Niederlage einzig schlecht für die Sportfreunde aus Freiburg (Nächster TVG Gegner) sein kann. Vielleicht weckt gerade die Höhe der Niederlage die Truppe von Edgar Schütz auf. Nur wenn diese Mannschaft in Ihrer aktuellen Besetzung über 60 Minuten alles abruft, kann sie bestehen. Dann aber gewiss auch jeden Gegner dieser Liga an den Rand einer Niederlage bringen. Klare Worte, klares Ziel: 2 Punkte aus der Ferne gegen Freiburg und gegen den Abstieg!
Aufstellung:
R. Hug (TW), J. Schatz (TW), J. Kania (1), Tobias Lutsch (2), J. Reuschel (3/1), T. Berres (2), A. Fahr (5), M. Huth (1), S. Kessler (6), S. Schubert (2), J. Bittlingmaier (3)
Der TVG holt die ersten Punkte! TVG - DJK Singen (35:30)
In einem Derby gegen die DJK Singen starten die Herren I des TV Gottmadingen in das erste Heimspiel der Saison. Nach zwei Auswärtsniederlagen mussten nun die ersten Punkte auf die Habenseite kommen, insbesondere da die Gästemannschaft aus Singen in einem Umbruch steckt. Die Männer waren entsprechend heiß auf das Spiel und alles andere als ein Sieg wäre eine herbe Enttäuschung.
Als Gastgeber haben sich die Gottmadinger vorgenommen, ab Start das Zepter in die Hand zu nehmen und den Gästen klar zu zeigen, wer der Herr in der Goldbühlhalle an diesem Abend ist. Jedoch wie so oft waren die ersten Minuten von Nervosität geprägt, welche sich in einer Reihe von Fehlwürfen und individuellen Fehlern, vor allem in der Deckung, äußerte. Auch die Fehler der Singener wurden nicht konsequent genutzt. Insgesamt gesehen verhinderte die fehlende Durchschlagskraft, obwohl ab dem 3:2 in Front liegend, ein deutliches Absetzen. Die Gäste konnten dranbleiben, vermochten aber auch nicht, die Schwächen der Gastgeber, für sich zu nutzen. Beim Stand von 18:15 ging es folgerichtig in die Kabine.
Der Start in die zweite Hälfte gelang den Gottmadingern besser. Die nun etwas kompakter agierende Deckung ermöglichte häufig erfolgreich abgeschlossene Konter. Immer wieder gelangen in der Offensive sehenswerte Treffer auch aus dem Stellungsspiel. Mit dem Anwachsen des Abstands, zeitweise bis zu 9 Tore, wurden die Aktionen sicherer und die Gäste hatten keinen Erfolg, trotz diverser Versuche, die Offensive des TVG zu schwächen (Deckungsumstellung). An diesem Abend war klar, wer als Sieger von der Spielfläche geht. Die Kehrseite der Siegesgewissheit ist ein Nachlassen der Spannung und so konnte die DJK in den letzten 8 Minuten, u.a. begünstigt durch technische Fehler und taktische Wechsel, von 34:26 auf 35:30 verkürzen. Dennoch belohnten sich die Herren des TVG für die bisherige Arbeit mit einem ungefährdeten und verdienten Sieg.
Mit diesem Sieg und den ersten Punkten haben sich die Männer des TVG für das kommende Spiel eine günstige Ausgangslage geschaffen. Am Sonntag, den 9.10.11 kann der TVG in einem weiteren Heimspiel gegen den Tabellenführer aus Schramberg, mit der erneuten Unterstützung der Zuschauer, eine Überraschung vollbringen und dem Favoriten ein Bein stellen.
Aufstellung:
B. Zimmermann (TW), J. Schatz (TW), J. Kania (5), Tobias Lutsch (3), B. Herz, D. Löffler, J. Reuschel (5/1), T. Berres, A. Fahr (4), M. Huth (2), S. Kessler (5/1), S. Schubert (7), J. Bittlingmaier (2), S. Sasiadek
Punkte zum Greifen nah - TV Pfullendorf - TVG (22:21)
Gegen Aufsteiger TV Gottmadingen gelang dem TV Pfullendorf in der Landesliga Süd ein knapper 22:21 (16:10)-Heimerfolg. Pfullendorf nutzte gerade in der ersten Halbzeit ein sehr schnelles Umschalten als Erfolgsrezept.
Aus einer stabilen und körperbetonten Abwehr heraus, sowie einem sehr gut haltenden Hüter gelang dies nur allzu oft. Nach einer noch offen gestalteten Anfangsphase und einer 5:4 Führung erhöhte Pfullendorf den Druck. Die schnellen Gegenstößen brachen dem TVG fast das Genick. Einfaches auslösen oder simples Abräumen aus der zweiten Welle mit Abschluss beider Außenpositionen und eh man sich versah, stand es 10:5 für die Heimmannschaft. Time-Out. Jürgen Schatz kam bei dieser Auszeit, konnte in Durchgang 1 aber nicht verhindern, dass man den TVP leichtfertig zum Konterspiel und Pausenstand von 16:10 einlud. Ein Fehlerfestival wie man es selten sieht.
Wie die Woche zuvor schon brachte Edgar schütz aber in der Pause seine Mannen wieder auf Spur. Wie ausgewechselt trat das Team in Durchgang 2 auf. Die Fehlerhäufigkeit konnte nicht reduziert werden, was am Gegner wohl aber auch am Spielgerät lag. Wesentlich konsequenter dagegen unterbrach man alle Angriffsbemühungen der Linzgauer. 6 Tore erzielten diese in Halbzeit 2. Das ist auf diesem Niveau schon sensationell. Das Pfullendorf dennoch eine Vielzahl an Chancen ausließ um einfache Tore zu erzielen, lag am überragend haltenden Jürgen Schatz. Er ließ persönlich unglaubliche 4 Feldtore in 30 Minuten zu, hielt zudem 1 Strafwurf. insgesamt kam "Locke" Schatz auf 14 Safes in Halbzeit 2. Provozierte dadurch etliche weitere Fehlwürfe über das Tor und stärkte die Moral dadurch enorm.
Jens Reuschel als Dreh- und Angelpunkt stellte ebenfalls einmal mehr seine Klasse unter Beweis. Was alles am Ende aber nicht reichte. Als Pfullendorf mit einem offensiven Foul in Minute 59 und 32 Sekunden das Zepter aus der Hand gab, war die Bürde der Verantwortung in den letzten 28 Sekunden wohl zu groß. Fehlende Cleverness und Mumm verhinderten ein Remis. Der letzte Wurf ging gute 3 Meter am Tor vorbei. Symptomatisch. Vergab man insgesamt an diesem Abend gar 3 Strafwürfe vom 7-Meter Punkt. alleine das hätte zum Sieg gereicht.
Angesichts der vielen Fehlwürfe (Gottmadingen 31!!!) (Pfullendorf 32!!!) und ballbedingten technischen Fehlern auf beiden Seiten, sollte man sich ernsthafte Gedanken über Sinn und Hintergrund der sportlichen Rahmenbedingungen in Pfullendorf machen. Das solche Verhältnisse ohne Haftmittel mit dem modernen Handball - Sport wenig gemein haben ist hinlänglich bekannt. Das Beispiel HC Hedos Elgersweier aus der Südbadenliga zeigt brandaktuell, unter welchen Vorzeichen hier in der Vergangenheit eine Heimfestung gehalten wurde. Dieser Nimbus bröckelt nun nach Einführung des "Sport-Haftmittels". Nebenbei sei erwähnt, dass in höheren Ligen solche Wettbewerbsverzerrungen schon lange nicht mehr geduldet werden.
Umso motivierter dürfte man im Goldbühl auf die Revanche in der Rückrunde brennen. Zuvor jedoch steht eine spannende Hinrunde an. Am kommenden Wochenende steigt das Wiedersehen mit vielen alten Bekannten der DJK Singen. Mindestens ein Team wird hier die Ersten Punkte feiern dürfen. Die Woche drauf dann gibt die Schwarzwald-Truppe aus Schramberg/Sulgen Ihre Visitenkarte ab. Das erklärte Ziel in Gottmadingen ist klar und deutlich formuliert worden: 4 Punkte zu Hause aus beiden Spielen!
Knapp gescheitert - St. Georgen - TVG (26:24)
Auswärtsspiel TVG Herren I Samstag, 17.9.11 Endstand TV St. Georgen : TV Gottmadingen 26:24 Die Herren I des TV Gottmadingen reisten zu Ihrem ersten Meisterschaftsspiel der Saison in der Landesliga Süd als Außenseiter zum TV St. Georgen (Fünftplatzierter der Saison 2010/2011). Die Männer des TVG hatten sich zum Ziel gesetzt, die Außenseiterchance zu nutzen und dem TV St. Georgen als etablierte Landesligamannschaft zumindest einen Punkt abzunehmen. Für gewöhnlich ist das erste Spiel in einer höheren Liga von besonderer Nervosität und Spannung geprägt und der Mannschaft war dies auch deutlich anzumerken. Umso wichtiger sind die ersten Minuten des Spiels. Es gelang der Mannschaft ganz gut, dem schnellen Spiel des Gegners in den Anfangsminuten der ersten Halbzeit zu folgen und dranzubleiben. Und so schien beim Stand von 5:3 für St. Georgen alles noch nach Plan zu laufen. Es deuteten sich jedoch bereits erste Risse im Spielsystem der Gottmadinger an. Der zu hohe Anteil von Fehlwürfen in der gefahrlosen Angriffsformation ( 3:3 ) lud die Gastgeber zu Kontern ein. Begünstigt durch eine Landesliga-Deckungshärte und dem Deckungsverbund (3:2:1) der St. Georgener, steigerte sich die Nervosität in den Reihen des TVG und nagte am Selbstvertrauen. Der nicht vereinbarte offensive Deckungsverbund der Gottmadinger in der 5:1 Formation wurde einfach hinterlaufen und die Fehler mit Gegentoren bestraft. Auch die Auszeit in der 21. Minute des Spiels sowie die Umstellung der Angriffsformation auf 4:2 brachte keine nennenswerte Beruhigung. In dieser sehr kritischen Phase der ersten Halbzeit verhinderte die sehr gute Torwartarbeit des Ralf Hug Schlimmeres. Beim Stand von 16:10 für St. Georgen ging es dann in die Kabine. Es schien, dass alles, was die Mannschaft sich vorgenommen hatte, nur Worte waren. Die zweite Halbzeit begann zunächst unspektakulär, jedoch merkte man der Mannschaft schon in der Anfangszeit nun den Willen an, das formulierte Ziel zu erreichen und es begann eine starke Phase des TV Gottmadingen. Der Vorsprung der Gastgeber wurde nahezu egalisiert und lediglich ein paar Fehlwürfe verhinderten den Ausgleich beim Stand von 22:21 für den TV St. Georgen. Diese Phase war geprägt von der nun besser eingestellten Defensive und wirksameren Angriffsarbeit (4:2). Die Mannschaft arbeitete jetzt zusammen und kämpfte für einander. Hervorzuheben sind die Arbeit des Jens Reuschel und Michael Huth in der Offensive sowie die weiterhin blendende Torwartleistung des Ralf Hug. In dieser spielentscheidenden Phase vermochte es der TVG jedoch nicht, den Kopf oben zu behalten. Einige Fehlwürfe und Fehlpässe, nicht zuletzt wegen mangelnder Konzentration, ermöglichten es dem TV St. Georgen wieder auf 25:21 davonzuziehen. Die Gottmadinger fingen sich wieder und lagen 50 Sekunden vor Schluss im Ballbesitz nur noch ein Tor beim Stand von 25:24 zurück. Leider konnte der Angriff nicht erfolgreich abgeschlossen werden und mit einem Konter endete das Spiel beim Stand von 26:24. Trotz der Niederlage hat die Mannschaft ein riesen Kompliment verdient, insbesondere dass sie nicht einbrach und die Linie im Spiel wieder fand. Das Spiel zeigte wieder deutlich, dass auch in der Landesliga nur mit Wasser gekocht wird. Dies sollte der Mannschaft das nötige Selbstvertrauen für die kommenden Herausforderungen geben. Die nächste Herausforderung wartet bereits am Samstag, den 24.09.2011 beim nächsten Auswärtsspiel gegen den TV Pfullendorf. Mit der gleichen Kampfbereitschaft wie in der zweiten Hälfte des Spiels in St. Georgen kann eventuell hier die Außenseiterchance besser genutzt werden. Aufstellung: R.Hug (TW), J. Schatz (TW), J. Kania (1), Tobias Lutsch (2), B. Herz, D. Löffler (3), J. Reuschel (4/5), T. Berres (1), A. Fahr(1), M. Huth (3), S. Kessler (2), S. Schubert (2), J. Bittlingmaier
HSG Freiburg II - TV Gottmadingen 31-27
Der TV Gottmadingen setzt sich in der Aufstiegsrelegation zur Landesliga gegen die HSG Freiburg II verdient durch. Im Hinspiel gewann der TVG gegen den HSG Freiburg II mit 28- 22. Nach aufopferungsvollem Kampf wurde der finale Aufstieg von den 35 mitgereisten Fans und dem siegreichen Team bejubelt.
Auch weil die HSG über das gesamte Spiel führte, nie aufsteckte und den wankenden TVG an die Grenzen der nervlichen Belastung führte, fiel die Aufstiegsfeier befreiend aus. Doch eben diese Nerven versagten zum Ende den Breisgauern, die 10 Minuten vor Schluß noch mit 8 Toren führten.
Die 6 Tore Vorsprung aus dem Hinspiel waren über 60 Minuten eben nie das erhoffte, beruhigende Polster. Doch der Wille zum Sieg sowie die Erfahrung vieler Routiniers machten auch dieses Mal in der Schlussphase den Unterschied aus. Je hitziger die Atmosphäre desto besser fanden Reuschel & Co ins Spiel. Die Wende kam im sprichwörtlich letzten Moment. Ein wahres Herzschlagfinale also in bester Werbung für diesen Sport.
Ebenfalls bemerkenswert aus Hegauer Sicht war der schnelle und faire Umschwung aller Emotionen bei den Geschlagenen. Binnen Minuten wurde sportlich und anerkennend gratuliert. Nicht zuletzt dank der Spielleitung keine Selbstverständlichkeit, lässt man den gesamten Spielverlauf Revue passieren. Kompliment hierfür und dem TVG nun eine erfolgreiche Vorbereitung zur Saison 11/12 in der Landesliga Süd.
TVG I - HSG Freiburg II (28:22)
TVG gewinnt erstes Relegationsspiel!
Dank eines am Ende wie entfesselt haltenden Bernd Zimmermann im Tvg-Gehäuse schafft sich der TVG eine gute Ausgangsposition und schlägt die HSG aus Freiburg mit 28 zu 22. Die TVG Jungs begannen vor allem im Angriff ungewohnt nervös, was sich in erster Linie an einem schlechten Abschlußverhalten zeigte. Zwar erspielte sich die Mannschafft um Spielmacher Jens Reuschel immer wieder gute Möglichkeiten um Tore zu erzielen, doch scheiterte man dabei reihenweise an den eigenen Nerven. Allerdings reichte die gute Abwehrleistung um den anderen Gottmadinger Torsteher Ralf Hug um mit einer denkbar knappen ein Tor Führung in die Halbzeit zu gehen. (14:13)
In der zweiten Halbzeit bot sich für die ca 300 tapfer bangenden Gottmadinger Handball-Fans lange das gleiche Bild wie in Halbzeit eins. Zwar spielte man defensiv wieder kompakt und auch konstant, konnte aber die sich dadurch bietenden Möglichkeiten in der Offensive zu selten in Tore ummünzen und hielt die Gegner aus dem Breisgau somit unnötig lange im Spiel.
Zwar hatte hatte man immer das Gefühl die Gottmadinger seien die bessere Mannschafft doch den offensichtlichen Unterschied an diesem Tag machte TVG Keeper Bernd Zimmermann. Nach dessen hereinnahme drehte sich das Spiel komplett.Waren es erst die Gottmadinger die immer wieder an den gegnerischen Torhütern scheiterten, waren es nun die Freiburger Schützen die nun immer wieder der Verzweiflung nahe waren.
In dieser Phase erspielte sich der TVG am Ende einen auch in der Höhe verdienten 28:22 Erfolg und hat somit gute Aussichten mit einer guten Leistung den Aufstieg in die Landesliga perfekt zu machen.
Den Meister deklassiert, doch erst 1/3 kassiert 40-25 (HZ 20-14)
Wie auch bei den Spielen in den Wochen zuvor, gab die Sonne ihr Bestes an diesem Samstag Abend und heizte die Goldbühl Halle ordentlich auf. Das kümmerte den TV Gottmadingen jedoch herzlich wenig.
Mit wenig Pardon ging man gegen die Drittliga-Reserve aus Konstanz zu Werke und fuhr am Ende hochverdiente 2 Punkte und einen überdeutlichen Kantersieg ein. Die lang ersehnte Hinspiel-Revanche des ersten Spieltags, als man unnötig ein Remis hinnehmen musste nach deutlicher Führung. Diese Revanche war Antrieb genug aber eben auch das greifbare Aufstiegsziel.
Konstanz war ohne die Junior-Talente Gauss und Wolf angereist, dafür rückten angestammte Kräfte nach die auch das Remis zu Rundenbeginn realisierten. Mit dem Titel im Rücken konnte Konstanz leicht aufspielen, fand jedoch kein probates Mittel gegen den bissigen TVG. Aus einer starken Defensive heraus gelangen viele einfache Tore über die zweite Welle. Auch im Positionsangriff konnte sicher vollendet werden. Einige wenige Schwächephasen taten einem souveränen Sieg keinen Abbruch.
Den Zuschauern wurde phasenweise attraktiver Handball geboten, für das der ein oder andere auch gerne Eintritt gezahlt hätte. knapp 130 Zuschauer sorgten für eine entsprechend stimmungsvolle Kulisse. Ein anderes Wetter und es wären sicher noch deutlich mehr geworden.
So geht nun die Runde noch nicht zu Ende. Aus eigener Kraft erreichte man den Titel des Vizemeisters in der wohl stärksten Bezirksklasse seit Jahren. Das der Meistertitel zu leichtfertig verschenkt wurde in dieser Runde, darüber sprach am Sonntag niemand mehr. Die Freude überwog diesen Umstand.
Nun gehen alle Planungen Richtung Relegation gegen die Oberliga-Reserve der HSG Freiburg. Ein bis dato unbekanntes Team was sich mit deutlchem Abstand den zweiten Platz der Bezirksklasse Freiburg-Oberrhein sicherte. Ebenfalls nur knapp musste man sich hier dem Meister aus Ringsheim geschlagen geben. Ein Indiz für ein konstantes und ausgeglichenes Team ohne große Wechselspiele zwischen der Oberligamannschaft und der "Zweiten". Ausgetragen wird diese Relegation in Hin- und Rückspiel wobei der TV Gottmadingen zuerst Heimrecht genießt. Anvisiert wird aktuell der 13. Mai als Datum für das Heimspiel. Das Rückspiel fände eine Woche später statt. Spätestens also am 22. Mai, evtl auch schon ein Tag früher steht dann fest ob das Unternehmen Aufstieg doch noch über diesen Umweg realisiert werden konnte.
Das Team verfolgt kein anderes Ziel. "Wenn sich das Ganze noch bis Mitte Mai hinziehen muss, dann aber bitte auch von Erfolg gekrönt", will Jens Reuschel dieser Saisonverlängerung wenigstens durch den sportlichen Erfolg etwas positives Abringen.
Packen wir es an. Eine volle Halle hilft dem Team gewiss hier ein sattes Polster für das Rückspiel herauszuholen.
Spielfilm:
HZ 1: 6-2; 11-7; 14-11; 17-11; 19-12; 20-14
HZ 2: 24-16; 28-18; 32-18; 34-20; 38-23; 40-25
Tore: Herz, Kania (5), Berres (4), Löffler (6), Fahr (3), F. Schubert (1), Huth (1), Keßler (5), Reuschel (11/4), Sasiadek (2), Sixta (2)
Kantersieg als Revanche Endstand: 38-27
?Diese Einstellung, dieser Einsatz, dieser Biss in Blumberg vor Weihnachten, dann hätten wir noch Titelchancen?. Dieser Satz war nach dem Spiel mehrfach zu hören.
Einleuchtend. Gleich zu Beginn ließ man in einem kompakten und aggressiven Deckungsverband jeden einzelnen Gegner spüren, das heute hier nur eine Mannschaft den Platz als Sieger verlässt. Und das bitte nicht zu knapp.
5-1 und 8-2 stand es als Bernd Zimmermann bereits einige Bälle fangen konnte, von außen jedoch nicht seinen besten Tag erwischte. Nach einigen unglücklichen Gegentoren zum 13-9 wechselte Ruh Ralf Hug in den Kasten. Dieser kam gut mit dem Spielstil und Wurfbild der Blumberger klar, zeigte eine konstant gute Leistung über die volle Spieldauer. Gemeinsam parierten die Hüter heute 23 (!) Bälle. Eine tolle Quote bei einem schwachen Wurfverhalten. Ein dankbarer Aufbaugegner. Während Zimmermann mit sich und seiner Aduktorenzerrung haderte, kämpften Huth und weitere gegen die drückende Hitze und Ihre Pollenallergie. Keine optimalen Verhältnisse für ein temporeiches Spiel. Das beeindruckte jedoch weder Huth noch Reuschel. Beide forcierten immer wieder das Tempo in der zweiten Welle, schlossen zielgerade ab oder bewiesen mit all Ihrer Erfahrung Übersicht für Ihre Mitspieler. Gerade Reuschel bewies heute auch wieder Konsequenz im Abschluss und Zug zum Tor. 13 Tore inklusive 7 Strafwürfen das Resultat.
Rechtsaußen Berres zeigte einmal mehr diese Saison über 60 Minuten vollen Einsatz und wurde bei nur einem Fehlwurf auch mit 4 Torerfolgen belohnt. Deutlich jedoch leidet sein Spiel nach vorne noch immer, geprägt durch seine aufreibende Abwehrarbeit hinten Mitte b zw. direkt am Kreisläufer.
Die TVG eigenen Kreisläufer absolvierten an diesem Tage beiderseits ein gutes Spiel. Während Kania in Halbzeit 1 ganze Arbeit leistete, spielte Löffler in Durchgang 2 diesen Part ebenfalls mit Bravour. Kania wurde nach einer fragwürdigen 2-Minuten Strafe des Feldes verwiesen. Er betrat nach der Pause das Feld, obgleich seine Zeitstrafe aus Durchgang 1 noch nicht abgegolten war. Die unparteiischen pfiffen dennoch an, unterbrachen sogleich und belegten Kania mit einer weiteren Strafe. Seine Dritte und damit die Disqualifikation. Zu Recht empört verließ Kania das Feld. Schade. Zudem musste ein weiterer Spieler vom Platz. 4-6 Unterzahl. Doch das Unverständnis seiner Kollegen wurde umgehend in wütenden Angriffen am Gegner ausgelassen. Kein Zweifel kam mehr auf. Nach anfänglicher Unsicherheit in doppelter Unterzahl schraubte man zwischen der 41. Und der 50. Minute das Ergebnis in Windeseile von 26-19 auf 35-23.
Der fehlende Spielfilm hier im Bericht ist auch etwas der Hilflosigkeit der Blumberger geschuldet. Spannung kam selten auf und die taktischen Experimente die der Gegner hier zeigte, dürften in Südbaden Ihres gleichen suchen. Wie kommt man sonst auf Ideen wie eine freiwillige Abwehrunterzahl mit einem freien ?Stürmer im Abseits? (Mir fällt keine andere Bezeichnung ein???) oder Offensiv-Libero? Und das schon in Halbzeit 1. Viele weitere Varianten wurden probiert. Keine zeigte Erfolg.
Blumberg war nicht der Gegner den man sich erhoffte um heiss zu werden für die Endspielwochen. Die Revanche fiel dennoch wie sie sollte: hoch, verdient, mannschaftlich geschlossen. Zu keinem Zeitpunkt spielte Blumberg im Goldbühl auf Augenhöhe. Das Resultat einer konsequenten Vorbereitung und Einstellung vor dem Spiel.
Das soll ein kleiner Vorgeschmack gewesen sein, auf das wahre Finale kommenden Samstag gegen die Drittliga-Reserve des HSG Konstanz. Ein Endspiel um die Vizemeisterschaft. Konstanz steht nach dem deutlichen Heimsieg über Überlingen als Meister der Bezirksklasse Hegau-Bodensee vorzeitig fest und steigt direkt in die Landesliga Süd des SHV auf. Platz Zwei berechtigt zur Aufstiegsrelegation gegen den Vizemeister des Bezirks Freiburg/Oberrhein. Platz zwei heißt also das Ziel. Ein Sieg und alles ist klar. Dann muss man nicht auf das Ergebnis des Tus Steisslingen (1 Tag später in Lauchringen) warten. Das ist die einfachste Rechnung.
Große Herausforderungen für ein hungriges Team. Die Mannschaft freut sich auf den Gegner, den Hallensprecher, ein heißes Spitzenspiel und eine stimmungsvolle Atmosphäre.
Tor: Zimmermann (1. ? 16. Minute), Hug (16. ? 60.)
Feld: Herz (1), Kania (2), Schubert (1), Berres (4), Löffler (5), Fahr (5), Huth (2), Keßler (2), Reuschel (13/7), Sixta (1)
Ungefährdeter Auswärtserfolg in der Bezirskferne (18:34)
Sonntagmittag, 25 Grad, 16:30 Anpfiff in der Ferne, Gegner der sieglose HC Waldshut-Tiengen. ?Da musst Du das Team erst mal in Spur halten und auf das Spiel fokusieren?, erkannte Wolfgang Ruh recht schnell die Gefahr einer Blamage an diesem amüsanten Frühjahrs-Ausflug.
Doch aller Wille seiner Schützlinge schien wenig zu helfen. Mangelnde Konzentration und vielleicht nicht die vollen 100 % hatten reihenweise Passfehler, vor allem jedoch ein sehr schwaches Abschlussverhalten zur Folge.
Unnötig wie man Waldshut in dieser Phase des Matches im Spiel hielt. Der Halbzeitstand von 13-16 spiegelte weder den Spielverlauf noch den gravierenden handballerischen Unterschied beider Teams wieder. Waldshut steckte eben nie auf und verdiente sich diese recht knappe Halbzeitführung. Anerkennung an dieser Stelle.
Zufrieden war damit auf TVG Seite freilich keiner. Taktisch wenig clever, mangelhaft bis ungenügend im Abschluss und ohne Rückhalt aus dem Deckungsverband plätscherte die Partie vor sich hin. Erfreulich dagegen waren gerade in dieser erfolglosen Phase das Teamgefüge und die verbesserte Disziplin auf dem Feld.
Die Halbzeit schien ebenfalls Ihre Wirkung zu erzielen. Umstellungen im Deckungsverband von Wolfgang Ruh und später Michael Huth sowie ein variablenreiches Spiel nach vorne offenbarten schnell die eigentliche Hilflosigkeit des heimischen HC. Kaum ein Abschluss der noch ein Problem darstellen sollte für Ralf Hug der seine schwache Erste Hälfte bravourös ad acta legte und nun dem Team ein echter Rückhalt war.
Souverän spielte man in dieser Phase den sprichwörtlichen Stiefel runter und zog über 13-24 bis gar zum 14-32 davon. 2 Gegentore in 25 Minuten. Waldshut gab sich auf.
Zweifelsohne wären an diesem Tag gut und gerne 50 Tore möglich gewesen.
Die Vorzeichen und äußeren Umstände sollen zumindest an diesem Tag aber einmal eine Ausrede darstellen dürfen. Ein freundliches Match mit Trainingscharakter bei dem keine tiefere Fehlersuche oder Analyse betrieben werden sollte.
Waldshut verabschiedete sich fair mit nur einer 2 Minuten- Strafe in die Kreisklasse A während das Projekt Vizemeister und Aufstiegsspiele beim TVG nun volle Priorität genießt.
Mit den Gedanken und voller Vorfreude an eine saftige und satte Revanche für die Hinspielpleite blickten alle Spieler auf den kommenden Samstag und den im Goldbühl antretenden TSC Blumberg. Dies soll die Generalprobe sein für das Finale gegen den fast sicheren Meister, die HSG Konstanz.
Ein volles Haus gegen Blumberg sorgt sicher für zusätzliche Motivation beim Team von Wolfgang Ruh. Freuen wir uns auf die kommenden Endspielwochen.
Zimmermann (Tor), Hug (Tor); Herz (2), F. Schubert, Berres (3), Löffler (5), Fahr (10), Huth (4/2), Keßler (3), Sasiadek (1), Reuschel (5/2), Sixta (1)
Hart erkämpfter Sieg des TVG I in Lauchringen (25:28)
25-28 Auswärtssieg
Starke Moral erzwingt Auswärtserfolg
Die Vorzeichen standen bereits vor Anpfiff nicht gut. Die lange 4-wöchige Pause, ein Stau auf der Hinfahrt und nur wenig Zeit zur Akklimatisierung ließen keine freien Köpfe zu. Dennoch startete man vielversprechend mit 1-6. Aber zu leicht schien die Führung bis zum 5-8.
Eine überfällige Auszeit zuvor auf Lauchringer Seite, zeigte die vom Heimtrainer erhoffte Wirkung. Die Hausherren, welche bis dato erst 1 Spiel zu Hause verloren, sprühten vor Kampfgeist und Einsatzwillen. Und dieser wurde regelmäßig belohnt. Dem TVG gelang es zu keinem Zeitpunkt den Lauchringer HC abzuschütteln. Marcel Busch, ehemaliger Halb-Profi in der Schweiz, zog mit all seiner Erfahrung geschickt die Fäden und blieb zur Halbzeit mit 12-14 auf Tuchfühlung.
Das Bild drehte sich auch in Halbzeit 2 nicht. Es gelang Michael Huth und Jens Reuschel nur schwer, die Hektik aus der Partie und dem eigenen Team zu nehmen. Sicher waren beide jedoch mehrfach vom 7 Meter Punkt. Hierauf ist Verlaß.
In Folge gelang Lauchringen mit 14-15 und 16-17 der ständige Anschlusstreffer. Strittige Zeitstrafen erschwerten das Unternehmen Auswärtssieg in dieser Phase. Gleichwohl beide Mannschaften alleine in HZ 2 deren 5 Hinausstellungen verkraften sollten, hatten die Hausherren eben nichts zu verlieren. Ganz anders der um Platz 2 spielende TVG. Als beim Stande von 20-21 der Ausgleich durch Marcel Busch fiel, drohte die Wende. Doch gerade hier wie in der gesamten Schlussphase stimmten beim TVG die Einstellung und die Qualität auf dem Feld. Auch die dritte Zeitstrafe mit Spielausschluss für Adrian Fahr und 7-Meter änderten daran nichts. Diese Strafwurf - Chance zum Anschlusstreffer vergab Marcel Busch am hierfür eingewechselten Bernd Zimmermann. Da schien der Wille bei den Gastgebern gebrochen. Ralf Hug, der in HZ 2 für seinen Kollegen kam, blieb es danach wiederum überlassen, seinen tollen Endspurt mit 8 gehaltenen Bällen in den letzten 15 Minuten zu untermauern. Über 24-27 zum 25-28 ließ man dann nichts mehr anbrennen.
Filigranwerk war an diesem Abend freilich auf beiden Seiten nicht zu suchen, doch der Einsatz stimmte gleichermaßen. So entwickelte sich eine harte aber nicht unsportliche Partie mit dem das Schiedsrichtergespann dennoch so seine liebe Mühe hatte. Strittige Entscheidungen brachten die gut 100 Zuschauer hinter Ihre Mannschaft. All dies hätte keine Auswirkungen gehabt, wäre mehr Souveränität und mentale Stärke seitens des TVG gezeigt worden. Doch im Endspurt waren Gott Lob alle Kräfte wieder da.
Die Erleichterung war jedem ins Gesicht geschrieben. Allen voran Wolfgang Ruh, dem TVG Coach, der später glücklich aber kritisch anmerkte:?Ein hart umkämpfter aber verdienter Sieg. Wichtige Einzelaktionen, ein starker Rückraum und gut solide haltende Torhüter waren heute entscheidend. Es gibt noch viel zu tun, aber als Team schlägt uns keiner!?
Dem ist so nichts hinzuzufügen.
Die nächste Aufgabe heißt Pflichtsieg im Gastspiel beim Tabellenletzten Waldshut ? Tiengen bevor am 09. April der TUS Blumberg zur fälligen Revanche im Gottmadinger Goldbühl antreten muss. Hierauf brennt das Team schon heute.
(Bericht: BZ)
Tor: Bernd Zimmermann; Ralf Hug
Feld: Bernd Herz (1); Joachim Kania (1); Thomas Berres (3); Daniel Löffler (2); Michael Huth (5/3); Simon Keßler (6); Jens Reuschel (5/2); Florian Schubert (1); Adrian Fahr (4)
Sieg in Überlingen! Die Herren I des TVG gewinnen mit 25:36!
TVG gewinnt,und bleibt vorne dran!
Ein schweres Auswärtsspiel bei den zu Hause stark aufspielenden Überlingern, erwartete die Mannschaft um Spielführer Jens Reuschel. Die junge Überlinger Mannschaft ließ in ihren letzten Heimspielen mit Punktgewinnen gegen Teams wie Steißlingen und Ehingen aufhorchen. Die Gottmadinger TVG Jungs waren also gewarnt, diesen Gegner auf keinen Fall zu unterschätzen. Eng und ausgeglichen verlief die erste Halbzeit. Der TVG begann nervös und machte insbesondere im Spiel nach vorne ungewohnt viele Fehler. Überlingen nutzte dies aus und kam immer wieder zu Toren. Einem herausragend haltenden Bernd Zimmermann im Gottmadinger Tor war es zu verdanken, dass man mit einem denkbar knappen 15 zu 12 zugunsten des TVG in die Halbzeit ging.
Zu Beginn der Zweiten Halbzeit kehrte die gewohnte Sicherheit ins Offensiv-Spiel der Gottmadinger zurück. Die Angriffe wurden länger gespielt und die sich bietenden Einwurf Chancen führten immer zum Torerfolg. Überlingen kam in dieser Phase des Spiels im Tempo Gegenstoß kaum zu Toren und verzweifelte immer wieder am hervorragenden Bernd Zimmermann im TVG Gehaüse. Die Gottmadinger nutzten ihre Chancen und zogen auf 16 zu 25 davon. Eine Vorentscheidung war nun gefallen und der TVG hielt den Vorsprung bis zum Schlusspfiff. Der Spielendstand in Höhe von 25:36 bescherte dem TVG einen in dieser Höhe nicht erwarteten Auswärtsieg.
Aufstellung:Zimmermann , Hug (TW) , Herz , Kania(4) , Berres(4) , Löffler(4) , Kessler(10) , Huth(4) , Sixta(1) , Schubert(1) , Sasiadek(1) , Fahr(5) , Reuschel(2)
Der TVG I gewinnt mit 36:26 gegen die HSG Mimmenh.-Mühlh. II
Klarer Sieg des TVG I gegen den Nachbarn DJK Singen II (22:36)
Eindeutiger Sieg für TVG!
Die Zuschauer in der Singener Münchried-Halle sahen eine sehr eindeutige Partie zwischen den Singener Bären und einem in allen Belangen überlegen spielenden TVG aus Gottmadingen. Die TVG -Jungs um den gut aufgelegten Ralf Hug im TVG-Gehäuse ließen von der ersten Minute keine Zweifel daran, wer am Ende als Sieger den Platz verlassen würde. In der Defensive arbeitete man konsequent und im Angriff erspielte mann sich immer wieder klare Chancen, die auch zu Toren genutzt werden konnten. Die Singener versuchten zwar alles, aber der TVG fand immer die richtige Antwort und dominierte das Spielgeschehen nach Belieben. Zwar schlichen sich gegen Ende noch ein paar Fehler in das Spiel der Gottmadinger, was aber keine Gefahr mehr für den Endstand von 36:22 zugunsten des TVG bedeutete.
Der TVG macht seine letzte Heimspielpleite wieder gut und gewinnt gegen den TV Ehingen II mit 31:26
Nie gefährdeter Sieg ? Handballer schlagen Ehingen II
Gestützt von einem starken Bernd Zimmermann im Tor hatte die erste Mannschaft des TVG einen nie gefährdeten Sieg eingefahren. Im Laufe der ersten Halbzeit konnte er die konstante Führung bis auf vier Tore ausbauen. Zwar kamen die Ehinger mit viel Druck aus der Kabine, die TVG Jungs um Spielmacher Jens Reuschel zeigten sich aber davon wenig beeindruckt. Durch ihr gradliniges und konsequentes Spiel im Angriff sowie in der Abwehr nahmen sie den Ehingern die Chance auf einen Sieg.
Die Zuschauer sahen ein temporeiches und schnelles Spiel zweier guter Mannschaften, an dem sich der TVG am Ende völlig verdient mit 31:26 durchsetzte.
Eine geschlossene Mannschaftsleistung, die den dritten Tabellenplatz in der Bezirksklasse Hegau-Bodensee sicherte.
Der TVG holt einen Punkt beim Tabellenführer aus Steißlingen (33:33)
Stark begonnen, stark aufgehört - und trotzdem nicht gewonnen
Die 1. viertel Stunde des Spiels war sehr ausgeglichen, doch dann schlichen sich immer wieder Leichtsinnsfehler ein und so konnte der TuS zwischen durch mit 4 Toren in Führung gehen. Kurz vor der Halbzeit fand Bernd Zimmermann immer besser ins Spiel und vorne wurde wieder konzentriert abgeschlossen. Somit konnte der Rückstand zur Halbzeit auf 2 Tore verkürzt werden.
Die zweite Halbzeit begann genau wie die 1. aufhörte. Der TVG fand jedoch besser ins Spiel und ging wieder in Führung. Von nun an ging das Spiel hin und her. Durch einige Zeitstrafen gegen den TVG und einem starken Markus Reck ging der TuS wieder mit 3 Toren in Führung.
Da dachte man schon das Spiel sei gelaufen. Dank wichtiger Treffer von Florian Schubert, Daniel Löffler und Jens Reuschel glich der TVG wieder aus. Eine hitzige Schlussphase begann, in der es einige fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen gab, darunter die rote Karte gegen Adrian Fahr.
In den Schlussminuten behielt der TVG einen klaren Kopf und zeigte damit das er mit den Top-Teams der Liga auf Augenhöhe ist. Am Ende stand ein 33:33 auf der Uhr. Es gab nochmal einen direkten Freiwurf aus 15 Metern für den TVG, dieser wurde leider von der TuS-Abwehr gehalten. Mit dem Unentschieden konnten am Ende beide Teams zufrieden sein.
Zimmermann, Hug (Tor), Herz(2), Kania, Berres(1), Löffler(6), Fahr(3), Huth(3), Keßler(4), Schubert(4), Reuschel(10)
Der TVG verschenkt die Punkte an den HSC Radolfzell und verliert mit 31:32
36:23 Packung für Überlingen
Der TVG-Express kommt wieder auf Touren. Gegen den TV Überlingen gab es nun in eigener Halle einen 36:23 Sieg und damit wurde die jüngste Erfolgsserie wieder auf 15:5-Punkte ausgebaut. Aktuell rangieren die TVG'ler damit an zweiter Stelle in der Bezirksliga, da Steisslingen noch zwei Spiele weniger hat. Erfolgreichster Werfer am Samstag war einmal mehr Routinier Michael Huth mit insgesamt 8 Treffern. Beeindruckend in welcher Form er sich seit Wochen befindet. Im Spiel gegen Überlingen musste man etwas testen. Das letzte Desaster aus Blumberg, die schmerzliche Niederlage des vergangenen Spieltags sollte einmalig bleiben. So stellte Trainer Wolfgang Ruh mit Regisseur Jens Reuschel die Spielweise etwas um und sorgte so für Belebung im Offensivspiel. Dadurch fielen bereits in der Anfangsphase mehr Tore über die Außen. Hier konnten sich sowohl der trickreiche Bernd Herz als auch der agile Thomas Berres auszeichnen. Besonders hervorzuheben ist aber die ganzheitliche Einstellung des Teams im neuformierten Abwehrverbund. Diese Neuerung war bereits frühzeitig ausschlaggebend dafür, dass an diesem Abend über Sieg oder Niederlage kein Zweifel aufkommen sollte. Endlich ging man faktisch so zu Werke wie man es seit Wochen predigte. Agil, aggressiv, kontrolliert hart aber geschlossen im Team. Trotz der vernünftigen Gangart, die nicht überhart bewertet wurde, kassierte man in den Ersten 17 Spielminuten zwei Zeitstrafen und eine bittere Direkt-Rote Karte für Joachim Kania. Folgen hatte dies durchaus: Denn mit Doppelbelastung fiel hier Adrian Fahr für den Einsatz in der Abwehr aus. Doch auch weiterhin lies man vor allem die gegnerischen Spieler Radtke oder Rückraumschütze Grünvogel nicht ins Spiel kommen. Letzterer fand über 60 Minuten kein Mittel gegen das TVG Bollwerk sowie den gut aufgelegten Bernd Zimmermann im Tor. Nach dem Seitenwechsel taten sich beide Seiten mit dem Torewerfen zunächst äußerst schwer. Zahlreiche Hinausstellungen auf Gottmadinger Seite unterbrachen zusätzlich den Spielrhythmus. Die Unparteiischen griffen wie erwähnt konsequent, jedoch teils sehr sehr direkt durch, was den TV Gottmadingen gar 6 Minuten in doppelter Unterzahl bescherte. Bemerkenswert: Gerade Unterzahlsituationen konnten an diesem Abend sehr gut kompensiert, teilweise schadlos überstanden oder positiv genutzt werden. Hier merkte man den absoluten Siegeswillen jedes einzelnen. Ab Minute 45 brach der Widerstand des TV Überlingen förmlich zusammen und Tor um Tor baute man die Führung aus. Ein gelungener Abend und Hinrundenabschluss, welcher gewiss nicht über 3 Minuspunkte zu viel hinwegtäuschen soll - wohl aber das Umfeld auf den baldigen Rückrundenstart positiv einstimmt. Mit akribischer Arbeit über die Feiertage wird man nun den Grundstein für die Aufholjagd auf Konstanz und Steisslingen legen. Das Ziel Aufstieg in die Landesliga geniesst weiterhin absolute Priorität. In diesem Sinne bis bald, im Neuen Jahr, im Goldbühl zum Heimspiel.
TSC Blumberg - TVG I (18:14) 32:29
Minutenlang feierten Fans, Spielerfrauen und heimische Akteure sich selbst im Blumberger Schulsportzentrum. Während die Mannen um Trainer Ruh mit hängenden Köpfen nach den Ursachen suchten. Diskussionen bis spät in die Nacht ließen erahnen, wie schwer man mit dieser Niederlage zu kämpfen hat. 5 Gegenpunkte noch vor der Winterpause lassen die angestrebten Titelträume bis auf weiteres ganz tief im Eisschrank verschwinden. Von Beginn an fanden Torhüter Bernd Zimmermann und die wackelige Abwehr nicht ins Spiel. Schnell ging Blumberg mit 2:0 und 4:1 in Führung. Beide Mannschaften teils mit dem Kopf durch die Wand - doch eben nur eine davon im Abschluss erfolgreich. Gehaltene Bälle konnten nicht zu Anschlusstreffern genutzt, oder selbst erzielte Tore wiederum nur zu selten mit erfolgreichen Abwehraktionen belohnt werden. Über die gesamte Spielzeit hielt Blumberg die Führung inne. Aufopferungsvoll kämpfend mit dem absoluten Willen zum Sieg. Eben diese Einstellung welche man dem TVG an diesem Abend gewünscht hätte. Nach einem 18:14 Halbzeitstand führte man leidensvoll fort, was in Durchgang 1 bereits schlecht beendet wurde. Chancenverwertung und nachlässige Konsequenz im Deckungsverband eröffneten dem ?TSC vom Randen? zahlreiche Möglichkeiten zum Abschluss über Kreis und Mitte. Zeitweise wurde konstant ein Vorsprung von 5 Toren gehalten. Michael Huth mit 17 Treffern und sicherer Quote vom 7 Meter ? Punkt ist es zu verdanken, dass sich zweimalig die Chance bot, gar auf 1 Tor zu verkürzen. Bei 22:20 hätte man den Blumbergern den Schneid abkaufen können, ja müssen. Doch die hektische Phase verstrich erneut ohne zählbare Erfolge. Die letztmalige Aufholjagd kam freilich zu spät, als man in den übrigen 5 Spielminuten noch einmal glaubte heranzukommen und die Zeit für nicht mehr als Ergebniskosmetik reichte. Ein absurdes Harzverbot oder eine verwirrende (vielleicht nicht zeitgemäße) offensive 3:3 Deckung des TUS, was mit modernen Handballgedanken nur schwer zu vereinbaren ist, wären mögliche Gründe hier die Chancenverwertung mit unzähligen Treffern ans Gebälk zu erklären. Auch Adrian Fahr erkrankte zudem kurz vor Spielbeginn. Doch löst das noch immer nicht die Rätsel um mangelnde Laufbereitschaft und Abstimmungsprobleme der Abwehr oder auch das desolate Formtief Bernd Zimmermanns im Kasten. Dem konnte Christian Schweizer bei seinem Comeback leider ebenfalls mehr spektakulär als konstant keinen Siegstempel aufdrücken. Es hätte viele weitere gehaltene Bälle gebraucht, an diesem Abend. Glückwunsch an dieser Stelle aber zu dessen Genesung und Einstand. Bleibt zu hoffen, dass dieses Hallo-wach-Erlebnis zum rechten Zeitpunkt kam. Frust war bereits am Sonntag nicht mehr zu verspüren. Eine deutliche Tendenz war in allen Gesprächen auszumachen: Mit einem klaren Sieg gegen Überlingen, soll eine Spitzenposition untermauert werden um über die einmonatige Pause in Ruhe arbeiten zu können. Der Druck lastet nun auf den führenden Teams während man beim TVG nun in die Rolle des Jägers schlüpft. Chance auf Wiedergutmachung vor heimischem Publikum bietet sich gleich am kommenden Samstag gegen den TV Überlingen. Ebenfalls eine nicht zu unterschätzende Mannschaft mit wurfgewaltigem Rückraum. Bis dahin?
HSG Mimmenh./Mühlh. II - TVG Herren I 27:35
27:35-Auswärtssieg des TV Gottmadingen
Der TVG I ist in der Bezirksliga nicht zu stoppen. Am Samstag gelang der Truppe von Trainer Wolfgang Ruh ein 27:35 (14:18)-Sieg bei der Reserve der HSG Mimmenhausen-Mühlhofen. "Wir haben uns nicht verrückt machen lassen und in einer kritischen Phase unsere Chance genutzt", lobte Ruh mit Stolz seine Mannschaft nach dem Abpfiff.
Dabei gestaltete sich der Abend aufregender als den meisten lieb war. Nicht unbeteiligt daran waren auf beiden Seiten gleichermaßen die Unparteiischen aus Lauchringen, welche teils Fingerspitzengefühl aber auch Geradlinigkeit vermissen ließen. Doch auch die HSG verkaufte sich teuer an diesem Abend und war nicht bereit sich kampflos zu verabschieden. Nach einer durchwachsenen Ersten Halbzeit verpasste man es in Durchgang 2 gleich mehrfach, sich deutlicher abzusetzen. Chancen boten sich bei 15:19 oder wenig später in Minute 35. Bei 16-20. Die mangelnde Konzentration, ungeschicktes Abwehrverhalten und mangelnde Chancenverwertung ließen die HSG Tor um Tor herankommen. Der Schrecken saß tief als man den Ausgleich zum 22:22 in der 40. Minute kassierte. In dieser Phase zeigte Jens Reuschel Übersicht und schloss vorne sicher ab. Jetzt zog man dem Gegner den Zahn. Das Aufbäumen kostete sichtlich Kraft. Als hier 2 Überzahlsituationen gegen den TVG nicht zählbar umgewandelt werden konnten, schwanden die Kräfte. Über 24:28 und 25:30 war jeglicher Widerstand gebrochen. Zum Schluss baute man den Vorsprung weiter aus und beendete den Abend doch zufrieden und wiederholt erfolgreich.
Bemerkenswert: Mit Kessler, Fahr, Huth und Reuschel wurden 29 der erzielten 35 Treffer durch den Rückraum erzielt. Lennart Sixta bestätigte ebenfalls seinen guten Eindruck der letzten Wochen mit 3 Treffern und arbeitet sich kontinuierlich an den aktiven Bereich heran. Thomas Berres als Rechtshänder auf Rechtsaußen mit 2 wichtigen Treffern aus spitzen Winkel.
Einigkeit herrscht darüber wie die verbleibenden beiden Spiele bis zur Weihnachtspause verlaufen sollen. Ein Lauf von 6 Siegen in Folge steht aktuell zu Buche. Den will man auf 8 ausbauen. Keine Frage! Das ist mehr als beachtlich, blickt man einmal auf die vergangene Saison zurück. Doch das scheint passé und das Auftreten der Hegauer wirkt zunehmend souverän. 13:3 Punkte und das beste Torverhältnis der Liga bedeuten aktuell Platz zwei hinter dem starken Ersatzteam des TUS Steisslingen (14:2).
Aufstellung/Torschützen: Tor: Hug, Zimmermann - Feld: Herz, Kania, Berres (2), Löffler (1), Huth (5/2), Reuschel (12/3), Kessler (7), Sixta (3), Fahr (5).
TVG I gewinnt gegen den HC Waldshut-Tiengen mit 34:20

Mit einem zu keinem Zeitpunkt gefährdeten Sieg feierte die erste Handballmannschaft in der Goldbühlhalle ihren vierten Spielgewinn in Folge. Foto: Löffler
Mit einem 34:20 über den HC Waldshut-Tiengen haben die Handballer des TV Gottmadingen in der Bezirksklasse Hegau Bodensee vor ca. 100 Zuschauern einen weiteren Schritt in Richtung Tabellenspitze gemacht. Der Erfolg über die Mannschaft vom Hochrhein am Samstag war der 5. Sieg in Folge.
Es war kein Spaziergang für den Gastgeber aus dem Hegau, denn die Gäste hatten sich scheinbar ungeachtet ihres letzten Tabellenplatzes viel vorgenommen. Völlig unbefangen ging der HC ins Spiel und erzielte prompt die zweimalige Führung. Obgleich der TV Gottmadingen um Kapitän Reuschel die Führung an sich riss und diese ohne weitere Gefährdung bis zum Ende ausbaute, hatte man mit diesem Gegner im Goldbühl so seine liebe Not.
Allgemein dauerte es bis zur 15. Minute, ehe der TVG Zug ins Rollen kam. Geschuldet wohl auch der Tatsache, dass unter der Woche krankheitsbedingt unter erschwerten Bedingungen gearbeitet wurde.
Mit einfachen und geschickten Auflösungen wurde die TV - Deckung, die nicht immer sattelfest schien, ausgespielt. In dieser ersten Spielphase kam man auch in der Offensive mit der gegnerischen Abwehr und dem nicht hünenhaft gewachsenen aber eben doch sehr agilen Torwart der Gäste zurecht, vergab obendrein im Abschluss leichte Bälle. Einige Lattentreffer und vergebene Chancen von den Außenpositionen taten ihr übriges. Gerade der mangelnden Chancenauswertung ist es auch zuzuschreiben, dass man den Gegner nicht deutlicher auf Distanz hielt.
Erst ab der 22. Minute besonnte sich das Team um Trainer Wolfgang Ruh wohl deutlicher auf seine spielerischen Qualitäten und setzte zu einem ?kleinen Halbzeitendspurt? an.
Die mahnenden Worte vor dem Spiel wurden von Trainer Ruh nochmals verdeutlicht. Offensichtlich mit Erfolg.
Nach dem Seitenwechsel gab der TV Gottmadingen jetzt dank einer konzentrierten Deckungsarbeit keinen weiteren Zweifel, wie die Partie verlaufen soll. Die Gastgeber waren ab Mitte der 2. Halbzeit das klar bessere Team, nutzten die Schwächen des Gegners jedoch erst zum Ende hin eiskalt aus. Deren Kräfte und Aufbäumen schwanden ab der 45. Minute rapide. Ab der 50. Minute ließ der TVG Coach nun auch die jungen Spieler zum Zuge kommen. Die konnten sich, noch jugendspielberechtigt, allesamt erfolgreich bewähren und zeigten sich meist als dankbare Abnehmer für die routinierten Vorlagen Ihrer Mitspieler Kania, Huth oder Reuschel.
Auch Ralf Hug ließ nach anfänglichen Abstimmungsschwierigkeiten mit seinen Vorderleuten zum Ende der Partie nichts mehr anbrennen und kann mit 8 Gegentoren in Durchgang 2 mehr als zufrieden sein.
Alles in allem ein erst spät erspielter deutlicher Sieg der zeigt, dass in der aktuellen Saison mit jedem Gegner zu rechnen ist. Der aber auch zeigt, dass man beim TVG über gewachsenes Potenzial verfügt, welches auch schwierige Situationen souverän löst und zielstrebig Richtung Tabellenplatz 1 marschiert.
Die nächste Aufgabe wartet bereits am Samstag in fremder Halle mit der Oberliga-Reserve der HSG Mimmenhausen-Mühlhofen.
TVG I bezwingt auch Lauchringen und bleibt weiter voll auf Kurs! (30:22)
Die Mannen um Trainer Wolfgang Ruh waren sich vor dem Spiel einig. Wenn man auch dieses wegweisende Spiel gegen die hoch gehandelten Gegner aus Lauchringen erfolgreich für sich entscheiden könne, würde es gelingen sich endgültig in der Spitzenregion der Tabelle zu etablieren. In der Anfangsphase des Spiels war der Respekt vor den Gegnern den TVG-Jungs um Spielmacher Jens Reuschel deutlich anzumerken. So kam es, dass auf Seiten der Gottmadinger selbst klarste Torchancen nicht zu Treffern genutzt werden konnten und ermöglichten somit den alles in allem blaß spielenden Gast bis zur Halbzeit(13:11) im Spiel zu bleiben.
Nach der Halbzeit zog der TVG das Tempo merklich an, die Gelegenheiten zum Torerfolg wurden besser genutzt und so konnte man sich in nur kurzer Zeit vorentscheidend absetzen. Der Widerstand der Gästemannschaft aus Lauchringen war nun gebrochen und der TVG verwaltete das eindeutige Ergebnis im Stile einer Spitzenmannschaft bis zum Schluss. Am Ende stand ein nie gefährdeter 30:22 Erfolg für den TVG.
Aufstellung TVG
Bernd Zimmermann, Ralf Hug (Tor); Bernd Herz, Joachim Kania(3), Thomas Berres(2), Daniel Löffler(4), Michael Huth(5), Jens Reuschel(5), Simon Kessler(7), Florian Schubert, Lennard Sixta(1), Adrian Fahr(3), Sven Sasiadek
Der TVG gewinnt in Radolfzell mit 22:28!
Konzentriert und ohne Kompromisse wollte man die Partie gestalten. Wusste man doch bereits im Vorfeld um die agile Mettnau Truppe aus Radolfzell. Auf keinen Fall galt es diesen Gegner zu unterschätzen, der mit 6:2 Punkten gar vermeintlich besser in die Saison startete als der TVG. Und die mahnenden Worte des Coaches Wolfgang Ruh waren wohl platziert.
Die erstmalige Führung im diesem wenig von Taktik geprägten Spiel gab man bis zum Schluss nicht aus den Händen. Gleichwohl der HSC über 50 Minuten in Schlagdistanz blieb, konnte man sich in den entscheidenden Situationen auf einen gut aufgelegten Ralf Hug im Tor verlassen. Die Schützlinge des ehemaligen HSG Abwehrrecken Steinhäusler waren an diesem Abend aber eben nicht auf ein Unentschieden aus. Sie machten es dem TVG Rückraum mit einer aggressiven und konsequenten Spielweise ein ums andere Mal schwer. Zu oft ließ man sich hier auf den direkten Zweikampf ein, was den Spielfluss hemmte und den Schiedsrichtern eine schwierige Partie bescheren sollte.
Trotz Manndeckung setzte hier Jens Reuschel wichtige Offensiv-Akzente in den entscheidenden Momenten und Michael Huth blieb treffsicher vom 7-Meter Punkt.
So überstand man auch den dreimaligen Anschlusstreffer des HSC schadlos und zog auf 4 Tore davon. Diese Führung 10 Minuten vor Schluss sollte reichen. Kein zweites Waterloo wie in Konstanz. Durch Erfahrung und Cleverness distanzierte man den Gegner und siegte verdient mit 22-28.
Die Einstellung stimmte an diesem Abend. Der Wille zum Sieg war in der hitzigen Atmosphäre deutlich zu spüren. Darüber hinweg täuscht auch nicht die Vielzahl der eigenen und technischen Fehler die es zukünftig ebenso klar auszumerzen gilt, wie eine mangelnde Chancenauswertung.
Umso schöner zu sehen, dass alle Mannschaftsteile bereit und fähig sind, in kritischen Momenten Verantwortung zu übernehmen. Mit dieser Motivation, dem Sieg und eigenen Publikum im Rücken will man nun auch am Samstag den Lauchringern den Schneid abkaufen. Dieses Spitzenspiel stellt die Weichen für den weiteren Verlauf der Hinrunde, will man sich an der Tabellenspitze festsetzen.
Aufstellung TVG
Zimmermann, Hug (Tor); Fahr (7), Kessler (7), Schubert (1), Huth (5/4), Berres (3), Reuschel (3), Kania (2)
Lokalderby haushoch gewonnen
Beim Heimspiel gegen die DJK Singen II hatten die Handballer des TV Gottmadingen ein Lokalderby zu bestreiten. Trotz der ungewöhnlichen Spielzeit fanden am Sonntag zum Spielbeginn um 13.30 Uhr erfreulicherweise viele Zuschauer den Weg in die Goldbühlhalle. Diese durften von Beginn an ein überlegenes Spiel der Heimmannschaft mit verfolgen, die schon kurz nach Spielbeginn mit 7:0 Toren in Führung ging. Zu keiner Zeit hatte die DJK Singen II eine Chance, das Spiel zu gestalten, wie schon das Halbzeitergebnis von 17:7 Toren deutlich machte. Hoch verdient gewann der TV Gottmadingen nach einem guten Spiel mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung mit 41:22 Toren. Eine hervorragende Rolle spielte neben Torwart Bernd Zimmermann auch der A-Jugend Spieler Lennart Sixta, der sich bei seinem ersten Spieleinsatz gut in die erste Mannschaft einbrachte. Zum nächsten Heimspiel erwartet der TV Gottmadingen I am Samstag, dem 6. November um 18 Uhr den HC Lauchringen in der Goldbühlhalle. Dazwischen spielen die Handballer am 30. Oktober um 19.30 Uhr in der Unterseehalle gegen den HSC Radolfzell I.
SHV Pokal
Der TVG I verliert das SHV Pokalspiel gegen den TV Herbolzheim mit 27:33.
Handballer in Ehingen erfolgreich
In der Handballhochburg in Ehingen haben die Handballer einen souveränen 27:31 Sieg eingefahren. Nach einem Unentschieden in Konstanz und einer knappen Niederlage beim Heimspiel gegen Steißlingen II wollten die Mannen um Trainer Wolfgang Ruh unbedingt gewinnen. Diesen Wille setzten sie von Beginn an um in schnelle, durchdachte Spielzüge mit erfolgreichem Abschluß. Mit einem zwei Tore Vorsprung mit 13:15 ging es in einem fairen und einem disziplinierten Gottmadinger Spiel ging in die Pause. Auch wenn Ehingen II danach beim 17:17 einen Gleichstand schaffte, war der Sieg des homogen auftretenden TVG Gottmadingen bis zum Spielende in keiner Spielphase mehr gefährdet. Nach dem Pokalspiel gegen den Landesligisten Herbolzheim am Dienstag, dem 12. Oktober freuen sich die Handballer auf möglichst viele Zuschauer beim Heimspiel am Sonntag, dem 17. Oktober gegen die DJK Singen II, das schon ab 13.30 Uhr in der Goldbühlhalle angepfiffen wird.
Gut gespielt ? unglücklich verloren
Gottmadingen. Schnelle Tempogegenstöße, kluge Spielzüge, viele Treffer, ein nicht gegebenes Tor kurz vor Spielende ? kurz: Dramatik pur zeichnete das erste Heimspiel der ersten Mannschaft gegen Steißlingen II in der Golbühlhalle aus. Die vielen Zuschauer auf den Rängen fieberten mit ? aber es reichte nicht. Mit 33:36 mussten sich die Handballer geschlagen geben. Gut gespielt, unglücklich verloren lautete da das bittere Resümee!
Konnte die Heimmannschaft nach den ersten Spielminuten schon einen Drei Tore Vorsprung vorweisen, entwickelte sich nachfolgend ein ausgeglichenes Spiel, wie schon der Halbzeitstand von 16:16 deutlich machte.
Ein spannendes, rasantes Spiel mit gut verwerteten Torchancen auf beiden Seiten begeisterten die Zuschauer. Steißlingen hatte gegen Ende das Glück auf seiner Seite. Bitter für die Heimmannschaft, dass ein klares Tor kurz vor Spielende von den Schiedsrichtern nicht gewertet wurde.
Aufstellung:
Bernd Zimmermann und Christian Schweizer im Tor, Daniel Löffler, Aki Kania, Jens Reuschel, Michael Huth, Adrian Fahr, Florian Schubert, Simon Kessler, Bernd Herz, Thomas Berres, Dominik Bechthold, Trainer: Wolfgang Ruh.
Nach dem Spiel ist vor dem Spiel mit der Begegnung am Samstag, dem 9. Oktober um 18 Uhr gegen Ehingen II in Ehingen in der Eugen-Schädler-Halle.
TVG gewinnt und verliert dennoch einen Punkt!
Gut vorbereitet startete die erste Mannschaft mit Trainer Wolfgang Ruh in die neue Saison. Mit dem Ziel, mit einem guten Start eine gute Basis für eine erfolgreiche Spielsaison zu schaffen.
Da hieß es dann gleich beim ersten Spiel gegen den Landesligaabsteiger Konstanz II in der Schänzlehalle alle Register zu ziehen. Gefreut haben sich die Handballer über zahlreiche Gottmadinger Fans, die einen wichtigen Rückhalt boten.
Die Zuschauer erlebten ein temporeiches Spiel, bei dem die Gottmadinger nach anfänglichen Startschwierigkeiten immer mehr ins Spiel kamen. In der Halbzeit stand es dann 15:17 für Gottmadingen und acht Minuten vor Schluss schien die Mannschaft bei einem sieben Tore Vorsprung einen sicheren Sieg heimfahren zu können.
Nach umstrittenen Schiedsrichterleistungen, bei denen unter anderem Daniel Löffler und Simon Keßler kurz vor Spielschluss nach der dritten Verwarnung das Spielfeld verlassen mussten, brach die Mannschaft ein. Nicht ging mehr und sie fing durch Konstanzer Tempogegenstöße ein Tor nach dem anderen ein. Letztendlich brachten sie mit einem 28:28 unentschieden einen Punkt mit nach Hause.
Aufstellung:
Zimmermann, Schweizer, Hug (Tor), Reuschel, Huth, Keßler, Fahr, Löffler, Kania, Herz, Bechthold, Schubert, Bittlingmaier












